Ukraine

Im Dunkeln

Russland greift gezielt kritische Infrastruktur in der Ukraine an. Seit Wochen bleibt Kiew in den Nächten deshalb dunkel.

Wie leben die Menschen in der Millionenstadt fast ohne Strom? Eine Dokumentation in Bildern.

Von Lorenz Mehrlich und Leonard Scharfenberg
11. November 2022

In vielen Städten, wie hier in Kiew, kann die dauerhafte Stromversorgung nicht mehr gewährleistet werden.

Der Netzbetreiber ist gezwungen zu rationieren, um die Grundversorgung aufrecht zu erhalten. Die Straßenbahn in der Hauptstadt fährt trotz der geplanten Stromabschaltungen. In anderen Städten liegt der öffentliche Verkehr lahm.

In eine Unterführung machen die Menschen das Beste aus dem spärlichen Licht.

Gläubige beten in der St. Volodymyr Kirche und zünden Kerzen an.

Auch Restaurants müssen sich der Lage anpassen.

Die Stadt plant die Einrichtung von 1000 Heizhäusern, die im Winter als Zufluchtsorte dienen sollen.

Bei einem kompletten Zusammenbruch der Versorgung erwägt Bürgermeister Vitali Klitschko die Evakuierung Kiews.

Die Bürgerinnen und Bürger sind angehalten, Vorräte anzulegen. In diesem Fall befindet sich in dem Beutel gefriergetrockneter Borschtsch.

In der Hauptstadt improvisieren die Menschen mit Kerzen und Taschenlampen. Igor Zhuk zeigt seine Wohnung im Lichtkegel seiner Stirnlampe.

Geschäfte und Essentielle Einrichtungen, wie diese Apotheke, müssen im Notfall auf einen Generator zurückgreifen.

In der Altstadt wird auf diese Weise auch das Riesenrad beleuchtet.

Auch in den Vororten Kiews, wie hier in Borodyanka sitzen die Menschen im Dunkeln. Tetyana Safonova ist auf ihr Handy angewiesen, da Kerzen in der Stadt bereits ausverkauft waren.

Das Tageslicht und die Stromabschaltungen geben diesen Arbeitern Zeit die Infrastruktur zu reparieren. Doch in der Ukraine sind immer noch mehrere Millionen Menschen ohne Strom.

Ukraine

Im Dunkeln

Russland greift gezielt kritische Infrastruktur in der Ukraine an. Seit Wochen bleibt Kiew in den Nächten deshalb dunkel.

Wie leben die Menschen in der Millionenstadt fast ohne Strom? Eine Dokumentation in Bildern.

In vielen Städten, wie hier in Kiew, kann die dauerhafte Stromversorgung nicht mehr gewährleistet werden.

Der Netzbetreiber ist gezwungen zu rationieren, um die Grundversorgung aufrecht zu erhalten. Die Straßenbahn in der Hauptstadt fährt trotz der geplanten Stromabschaltungen. In anderen Städten liegt der öffentliche Verkehr lahm.

In eine Unterführung machen die Menschen das Beste aus dem spärlichen Licht.

Gläubige beten in der St. Volodymyr Kirche und zünden Kerzen an.

Auch Restaurants müssen sich der Lage anpassen.

Die Stadt plant die Einrichtung von 1000 Heizhäusern, die im Winter als Zufluchtsorte dienen sollen.

Bei einem kompletten Zusammenbruch der Versorgung erwägt Bürgermeister Vitali Klitschko die Evakuierung Kiews.

Die Bürgerinnen und Bürger sind angehalten, Vorräte anzulegen. In diesem Fall befindet sich in dem Beutel gefriergetrockneter Borschtsch.

In der Hauptstadt improvisieren die Menschen mit Kerzen und Taschenlampen. Igor Zhuk zeigt seine Wohnung im Lichtkegel seiner Stirnlampe.

Geschäfte und Essentielle Einrichtungen, wie diese Apotheke, müssen im Notfall auf einen Generator zurückgreifen.

In der Altstadt wird auf diese Weise auch das Riesenrad beleuchtet.

Auch in den Vororten Kiews, wie hier in Borodyanka sitzen die Menschen im Dunkeln. Tetyana Safonova ist auf ihr Handy angewiesen, da Kerzen in der Stadt bereits ausverkauft waren.

Das Tageslicht und die Stromabschaltungen geben diesen Arbeitern Zeit die Infrastruktur zu reparieren. Doch in der Ukraine sind immer noch mehrere Millionen Menschen ohne Strom.

Team
Text Leonard Scharfenberg, Lorenz Mehrlich
Digitales Storytelling Lorenz Mehrlich, Leonard Scharfenberg