Karnevalsbeginn

„Was wir definitiv können, ist feiern“

Es ist wieder Karneval in den rheinischen Hochburgen, diesmal ohne Corona-Beschränkungen. Da die ganze Sache auch noch auf einen Freitag fällt, sind besonders viele Feiernde auf den Beinen. In Köln hat das Ordnungsamt eine dringende Bitte.

Von Alexandra Ketterer
11. November 2022 - 2 Min. Lesezeit

Die fünfte Jahreszeit hat begonnen: In Köln feiern Zehntausende Jecken in bunten Kostümen. Die närrische Zeit startete pünktlich um 11.11 Uhr – nach drei Jahren wieder ohne Corona-Auflagen.

Auf dem Heumarkt war schon vor dem offiziellen närrischen Startschuss um 11.11 Uhr viel los. Die Karnevalisten zog es in die Altstadt und ins Zülpicher Viertel, um wieder ohne Corona-Auflagen zu feiern. Allerdings bat die Stadt schon früh, sich nicht mehr auf den Weg in den Studentenkiez zu machen, sondern auf andere Orte auszuweichen. Die Kölner Verkehrs-Betriebe stellten den Großteil des Verkehrs der Stadtbahnlinien in der Innenstadt ein.

Im vergangenen Jahr war der 11.11. auch gefeiert worden, allerdings noch unter Auflagen. Im Jahr davor war der Karnevalsauftakt wegen der Pandemie komplett ausgefallen.

Den ganzen Tag über gibt es auf dem Heumarkt in Köln ein buntes Bühnenprogramm mit Livemusik. Henning May, Sänger der Band AnnenMayKantereit, macht den Auftakt.

Kostümierte tanzen ausgelassen auf den Straßen und in den Kneipen. „In Köln klappt nicht alles, aber was wir definitiv können, ist Feiern“, sagt Entertainer Guido Cantz im WDR Fernsehen. Der zuständige Abteilungsleiter des Kölner Ordnungsamtes, Dirk Schmaul, ermahnte die Feiernden, „nicht in Hauseingänge zu urinieren und sich ein bisschen zu benehmen“.

Die neue Karnevalssession birgt aber auch viele Unsicherheiten. Aufgrund der Inflation und der Energiekrise kämpfen viele Karnevalsvereine mit finanziellen Problemen. Die Karnevalsfreude in Düsseldorf trübt das bisher nicht. Dort begann der Tag mit dem traditionellen „Hoppeditz-Erwachen“.

Hoppeditz ist eine Schelmenfigur im Düsseldorfer Karneval. Auch diesmal hielt der Schelm ab 11.11 Uhr vor dem Rathaus eine Spottrede.

Auf dem Mainzer Schillerplatz erklang um 11.11 Uhr traditionell ein dreifach donnerndes Helau zu den Klängen des Narrhalla-Marschs. Das Motto der Fastnachtskampagne lautet „In Mainz steht Fastnacht voll und ganz für Frieden, Freiheit, Toleranz!“ und wird am Freitag zum ersten Mal offiziell ausgerufen.

Im Südwesten bieten ein paar Zünfte schon mal einen Vorgeschmack auf die fünfte Jahreszeit. Die schwäbisch-alemannische Fastnacht beginnt zwar erst am Dreikönigstag am 6. Januar - trotzdem lassen sich ein paar Narren im Südwesten den Spaß am 11.11. nicht nehmen.

In anderen Regionen nutzen die Zünfte und Vereine nach Angaben der Fastnachtsverbände den Tag aber eher für interne Veranstaltungen und Vorbereitungen für die kommenden Monate.

Karnevalsbeginn

„Was wir definitiv können, ist feiern“

Es ist wieder Karneval in den rheinischen Hochburgen, diesmal ohne Corona-Beschränkungen. Da die ganze Sache auch noch auf einen Freitag fällt, sind besonders viele Feiernde auf den Beinen. In Köln hat das Ordnungsamt eine dringende Bitte.

Die fünfte Jahreszeit hat begonnen: In Köln feiern Zehntausende Jecken in bunten Kostümen. Die närrische Zeit startete pünktlich um 11.11 Uhr – nach drei Jahren wieder ohne Corona-Auflagen.

Auf dem Heumarkt war schon vor dem offiziellen närrischen Startschuss um 11.11 Uhr viel los. Die Karnevalisten zog es in die Altstadt und ins Zülpicher Viertel, um wieder ohne Corona-Auflagen zu feiern. Allerdings bat die Stadt schon früh, sich nicht mehr auf den Weg in den Studentenkiez zu machen, sondern auf andere Orte auszuweichen. Die Kölner Verkehrs-Betriebe stellten den Großteil des Verkehrs der Stadtbahnlinien in der Innenstadt ein.

Im vergangenen Jahr war der 11.11. auch gefeiert worden, allerdings noch unter Auflagen. Im Jahr davor war der Karnevalsauftakt wegen der Pandemie komplett ausgefallen.

Den ganzen Tag über gibt es auf dem Heumarkt in Köln ein buntes Bühnenprogramm mit Livemusik. Henning May, Sänger der Band AnnenMayKantereit, macht den Auftakt.

Kostümierte tanzen ausgelassen auf den Straßen und in den Kneipen. „In Köln klappt nicht alles, aber was wir definitiv können, ist Feiern“, sagt Entertainer Guido Cantz im WDR Fernsehen. Der zuständige Abteilungsleiter des Kölner Ordnungsamtes, Dirk Schmaul, ermahnte die Feiernden, „nicht in Hauseingänge zu urinieren und sich ein bisschen zu benehmen“.

Die neue Karnevalssession birgt aber auch viele Unsicherheiten. Aufgrund der Inflation und der Energiekrise kämpfen viele Karnevalsvereine mit finanziellen Problemen. Die Karnevalsfreude in Düsseldorf trübt das bisher nicht. Dort begann der Tag mit dem traditionellen „Hoppeditz-Erwachen“.

Hoppeditz ist eine Schelmenfigur im Düsseldorfer Karneval. Auch diesmal hielt der Schelm ab 11.11 Uhr vor dem Rathaus eine Spottrede.

Auf dem Mainzer Schillerplatz erklang um 11.11 Uhr traditionell ein dreifach donnerndes Helau zu den Klängen des Narrhalla-Marschs. Das Motto der Fastnachtskampagne lautet „In Mainz steht Fastnacht voll und ganz für Frieden, Freiheit, Toleranz!“ und wird am Freitag zum ersten Mal offiziell ausgerufen.

Im Südwesten bieten ein paar Zünfte schon mal einen Vorgeschmack auf die fünfte Jahreszeit. Die schwäbisch-alemannische Fastnacht beginnt zwar erst am Dreikönigstag am 6. Januar - trotzdem lassen sich ein paar Narren im Südwesten den Spaß am 11.11. nicht nehmen.

In anderen Regionen nutzen die Zünfte und Vereine nach Angaben der Fastnachtsverbände den Tag aber eher für interne Veranstaltungen und Vorbereitungen für die kommenden Monate.

Team
Text Alexandra Ketterer, mit Material der dpa
Redaktion Dimitri Taube
Digitales Storytelling Thomas Gröbner