Der Fall meines Lebens

»Der Wal suchte nur etwas Liebe«

»Der Wal suchte nur
etwas Liebe«

Interview: Simeon Koch Fotos: Frédéric Buyle
18. Januar 2023 - 11 Min. Lesezeit

Der belgische Freitaucher Frédéric Buyle befestigt für wissenschaftliche Zwecke Peilsender an Haien – und kommt den Raubtieren so nah wie wenige Menschen.
Das prägendste Erlebnis seiner Karriere teilte er aber mit einem einsamen Belugawal.

Interview: Simeon Koch
Fotos: Frédéric Buyle

18. Januar 2023 – 10 Min. Lesezeit

Der Fall meines Lebens

»Der Wal suchte nur etwas Liebe«

»Der Wal suchte nur
etwas Liebe«

Der belgische Freitaucher Frédéric Buyle befestigt für wissenschaftliche Zwecke Peilsender an Haien – und kommt den Raubtieren so nah wie wenige Menschen.
Das prägendste Erlebnis seiner Karriere teilte er aber mit einem einsamen Belugawal.

Interview: Simeon Koch
Fotos: Frédéric Buyle

18. Januar 2023 – 10 Min. Lesezeit

SZ-Magazin: Sie sind oft auf der Suche nach Tieren unterwegs, die Sie fotografieren. Wo sind Sie gerade?

Frédéric Buyle: Ich lebe auf den Azoren, in Faial, das liegt auf der zentralen Inselgruppe. Vorher wohnte ich in Brüssel, war aber immer mehr auf Reisen, bis ich irgendwann elf Monate pro Jahr im Ausland und auf Expeditionen verbrachte. Spätestens da wurde mir klar, dass mein Wohnort näher an meinem Arbeitsplatz liegen muss – also dort, wo ich gute Motive vor die Linse bekomme. Auf dieser Suche stieß ich vor einigen Jahren auf die Azoren, die ohnehin schon lange auf meiner Reise-Wunschliste standen. Kurz vor der Pandemie kam ich dort an, kaufte nach drei Tagen ein Stück Land und baute zwei Jahre später mein Haus.

Warum die Azoren?

Das Meer hier ist großartig. Dank des ozeanischen Klimas und des Golfstroms sinkt die Wassertemperatur nie unter 16 oder 17 Grad. Die reiche Tier- und Pflanzenwelt bietet endlose Möglichkeiten für einen tauchenden Fotografen wie mich. Meine Arbeit ist trotzdem sehr saisonal. Die Arbeit mit Wildtieren ist immer abhängig von Ort und Jahreszeit. Unsere Tauchausflüge und Fotoaufnahmen müssen sehr sorgfältig geplant werden. Die Zeitfenster, in denen verschiedene Tiergruppen in einem speziellen Gebiet vorkommen, sind in der Regel sehr kurz. Veränderte Klima- und Wetterbedingungen erschweren die Planung außerdem, da sie den natürlichen Rhythmus der Tiere stören. Vor zehn Jahren war es viel einfacher vorherzusagen, wann wo bestimmte Tiere auftauchen. Wir bemerken diese Veränderungen in unserem täglichen Leben kaum, weil sich unsere Welt technisch von der Natur emanzipiert hat. Die Natur gibt uns, was wir auf diesem Planeten brauchen. Von dieser Quelle entfernen wir uns aber immer mehr.

Wie sieht die Planung Ihrer Fotoaufnahmen aus?

Wir versuchen immer, die beste Jahreszeit für jede Tierart zu wählen. Hier auf den Azoren können wir die Wanderung der Blauwale meistens von April bis Juni miterleben. Sie überqueren den Atlantik von Süden kommend nach Island, Grönland und Kanada und bleiben auf der Durchreise zwei Monate hier. Die Azoren sind einer der wenigen Orte auf der Welt, an denen man sie noch beobachten und fotografieren kann. Allerdings nur während dieser Zeitspanne. Etwas später, von Anfang Juli bis Oktober, tauchen hier Blauhaie und eine besondere Art von Mantarochen auf, die in großen Schwärmen leben und reisen. All diese Tierbewegungen sind sehr saisonal. Perfektes Timing an den richtigen Orten ist die Quintessenz meiner Arbeit.

Sie sind Freitaucher. Was bedeutet das genau?

Freitauchen ist der natürlichste Weg für einen Menschen, unter Wasser zu sein. Man nutzt nur die Luft in der eigenen Lunge. Zum Tauchen brauche ich nicht mehr als einen Neopren-Anzug, eine Taucherbrille mit Schnorchel und ein Paar Flossen. Als ich ein Kind war, faszinierte mich das Meer. Ich wollte schon immer erkunden, was da unten ist, und habe mit sieben oder acht Jahren angefangen zu tauchen. Ich entwickelte mich immer weiter, wurde professioneller Athlet und Fotograf. Heute ist mein Ziel nicht mehr, tiefer zu tauchen, länger unten zu bleiben oder weitere Rekorde aufzustellen. Ich habe vor fast 20 Jahren das Wettkampftauchen aufgegeben. Meine als Sportler erlernten Fähigkeiten kommen mir beim Fotografieren sehr zugute. Ich brauche weniger Ausrüstung, trage weniger Gewicht und bin unter Wasser und auch an Land viel mobiler, wenn ich den Standort spontan wechseln möchte. Und was für mich am wichtigsten ist: Freitauchen ist still. Taucher, die ein Atemgerät mit Sauerstoffflaschen tragen, erzeugen Blasen und unnatürlich laute Atemgeräusche. Viele Tiere reagieren sehr empfindlich auf diese niedrigen Frequenzen und werden verscheucht, sobald diese Taucher sich nähern. Wenn man sich hingegen leise bewegt, werden sie neugierig, kommen näher und mustern dich. Für einen Fotografen ist das ideal. Man muss das Tier nicht mit der Kamera verfolgen. Es kommt ganz von selbst.

Aber müssen Sie nicht oft an die Wasseroberfläche kommen, um zu atmen?

Das halten die Leute normalerweise für den größten Nachteil des Freitauchens. Natürlich hat man nur die Luft in der Lunge zur Verfügung, kann also nur einige Minuten unter Wasser bleiben. Ich kann die Luft bis zu sieben Minuten lang anhalten, wenn ich mich unter Wasser nicht bewege. Bin ich aktiver und schwimme, verbrauche ich natürlich mehr Sauerstoff. Dann schaffe ich etwa drei bis vier Minuten. Die Zeit ist knapp und zwingt uns, mehrere kurze Tauchgänge statt eines langen zu machen. Außerdem müssen wir deshalb unsere Tauchgänge sehr gründlich planen. Als Freitaucher bewegen wir uns viel und sehen mehr als andere, die viel Ausrüstung tragen und nicht mobil sind. Taucher mit Atemgeräten warten meistens, bis etwas passiert, während wir an vielen verschiedenen Stellen aktiv nach guten Motiven suchen können. Wir machen aus der Not eine Tugend, indem wir die Atempausen zur Koordination nutzen. Unsere größte Stärke als Freitaucher ist die Mobilität.

Haben Sie eine spezielle Strategie, um Tiere vor die Linse zu locken?

Als Freitaucher ist man wie ein natürlicher Teil des Ökosystems, das macht einen für andere Tiere sehr interessant. Sie wollen wissen, was man dort unten sucht, und kommen neugierig näher. Ich verwende eine Strategie, die aus dem Speerfischen stammt – natürlich mit einem ganz anderen Ziel. Normalerweise verstecke ich mich hinter einem Felsen und warte. Irgendwann können die Tiere, die mich bemerken, dem Drang kaum widerstehen, sich mir zu nähern. Um meine Fotomodelle anzulocken, mache ich mich sehr klein und warte darauf, dass sie kommen. Ich bewege mich nicht und schaue ihnen auch nicht direkt in die Augen, sonst halten sie mich für ein Raubtier. Das ist die Kommunikation der Natur: Wenn man ein Tier anstarrt, wirkt man gefährlich. Schaut man aber weg und signalisiert, dass man nicht gefährlich ist, besteht eine 90-prozentige Chance, dass ein Tier sich nähert. Es ist immer dieses Katz-und-Maus-Spiel: Man macht sich klein, um Tiere anzulocken, und richtet sich auf, wenn sie zu nahekommen, um sie wieder etwas auf Distanz zu halten.

Warum sind Sie nach der Karriere als Sportler Unterwasserfotograf geworden?

Ich habe zwei Jahre vor meinem letzten Wettkampf angefangen zu fotografieren. Eines Tages beschloss ich, eine Unterwasserkamera zu kaufen, um ein paar Bilder als Erinnerung an Wettbewerbe und das gemeinsame Tauchen mit Freunden zu schießen. Was als Hobby begann, erregte bald die Aufmerksamkeit der Medien. Fotos von Freitauchern wurden damals meistens in engen Winkeln aufgenommen, um die Athleten hautnah darzustellen. Ich wählte breitere Perspektiven, auf denen auch unsere natürliche Umgebung beim Tauchen im Meer sichtbar wurde. Die Taucher waren auf meinen Bildern nur kleine Teile des großen Ganzen der Unterwasserwelt. Die Fotos sprachen auch Menschen außerhalb des Sports an. So stolperte ich unvermittelt in meine zweite Karriere. Es war reines Glück. Für einen Sportler ist es oft schwierig herauszufinden, wie es nach dem Ende der Profikarriere weitergehen soll. Ich hatte überhaupt keine Pläne, aber meine Fotos beantworteten diese Frage für mich.

Was war das beeindruckendste Erlebnis Ihrer Karriere?

Die Geschichte von Hvaldimir, einem Belugawal, der wohl aus einer militärischen Einrichtung in Russland entkommen war. Für seinen Namen wurde das norwegische Wort »Hval«, also »Wal«, mit dem russischen Namen »Vladimir« kombiniert. 2019 wurde der Belugawal von einem Fischer gefunden. Hvaldimir trug eine Art Rückengeschirr, und der Fischer sprang ins Wasser, um es von seinem Rücken zu entfernen. Der Wal folgte dem Boot zum Hafen und ist seitdem in Norwegen unterwegs, immer auf der Suche nach menschlichem Kontakt, da er vor Norwegen keine Artgenossen findet – Belugawale leben eigentlich viel weiter nördlich. Wale sind allgemein sehr sensible, intelligente und soziale Tiere, sie haben komplexe Kulturen, lieben es zu kommunizieren und brauchen soziale Interaktion. Da Hvaldimir allein war, suchte er ständig nach menschlicher Gesellschaft und gefährdete sich damit selbst. Er wurde von mehreren Booten angefahren, fast starb er an seinen Verletzungen. Die Leute verjagten ihn meistens, weil sie nicht wollten, dass er sich ihren Fischfarmen näherte. Ein guter Freund und ich hörten kurz nach seinem Auftauchen von diesem Wal, recherchierten, befragten Einheimische und gingen schließlich 2019 auf eine Expedition nach Norwegen, um Fotos von ihm zu machen. Hvaldimir war von Anfang an sehr zutraulich und wurde bald unser Freund.

Sah der Wal in Ihnen einfach einen weiteren Menschen, oder war es mehr als das?

Hvaldimir konnte uns durchaus von anderen Menschen unterscheiden. Wale verfügen über Sonarsysteme, die es ihnen ermöglichen, ihre Umgebung dank der Reflexion akustischer Wellen zu untersuchen. Jedesmal wenn wir uns näherten, erkannte er uns sofort. Und er freute sich, dass wir zurückkamen, um Zeit mit ihm zu verbringen. Wenn wir uns von ihm entfernten, versuchte er, unsere Aufmerksamkeit zurückzugewinnen. Wir mussten regelmäßige Pausen auf dem Boot einlegen, um uns nach dem Aufenthalt im kalten Wasser aufzuwärmen. Aber Hvaldimir wollte immer, dass wenigstens einer von uns bei ihm blieb. Er schwamm immer zwischen das Boot und mich, damit ich bei ihm blieb. Die Begegnungen mit ihm waren sehr bewegend und traurig. Wir bauten eine enge Bindung zu diesem wilden Tier auf, das weit weg war von seiner Familie und nur etwas Liebe suchte. Wir blieben drei Wochen bei ihm, tauchten oft gemeinsam und reisten schließlich schweren Herzens wieder ab.

Haben Sie Hvaldimir nach dieser Expedition wiedergesehen?

Wir sind erst vor zehn Tagen nach Norwegen zurückgekehrt, um einen Dokumentarfilm zu drehen. Wir filmten ihn, aber er war 1000 Kilometer weiter in den Süden gezogen als beim letzten Mal – immer noch auf der Suche nach menschlichen Kontakten. Er scharwenzelte um Fischfarmen herum und spielte mit Tauchern, die ihn besuchen kamen. Und wieder, auch nach dieser langen Zeit, erkannte er mich. Es war wie das Wiedersehen mit einem guten alten Freund. Ich tauchte und kam zu ihm, er folgte mir und imitierte mich. Bei unserem allerersten Treffen hatte er immer versucht, an meiner Kamera zu knabbern. Sehr sanft, nur um damit zu spielen. Als ich dann nach Jahren zurückkam, öffnete er wieder seinen Mund und rüttelte mit seinen Zähnen vorsichtig an meiner Kamera. Es war schön, seine Zuneigung und sein Glück zu spüren, aber gleichzeitig traurig, weil man sah, wie das Tier sozial verkümmerte und verzweifelt nach Zuneigung suchte.

Wie haben Sie mit Hvaldimir kommuniziert?

Wale machen Geräusche, um miteinander zu kommunizieren. Sie haben eigene Sprachstrukturen und sogar Dialekte und Akzente, die zwischen den Gruppen variieren. Wenn wir zu ihm kamen, stimmte er seinen Walgesang an, der jedesmal ziemlich ähnlich war. Das war eine Art Erkennungszeichen, als würde er sich mit seinem Namen vorstellen. Die Wissenschaft beschäftigt sich schon lange sehr intensiv mit diesen Gesprächsmustern. Man versteht aber immer noch nicht, was sie eigentlich sagen. In Norwegen haben wir versucht, ihm aufgezeichnete Nachrichten zu senden, aber das ist sehr schwierig, wenn man seine Sprache nicht kennt und sie nicht übersetzen kann. Deshalb haben wir uns an Gesten gehalten. Hvaldimir erkannte mich an meiner Bewegung und meinem Verhalten. Und er schwamm mit mir.

Wie hat die Arbeit mit Tieren Ihre Einstellung zur Natur verändert?

Freitauchen lehrt einen viel über sich selbst. Man lernt, Körper und Geist zu kontrollieren. Die Psyche ist sehr wichtig, um die Signale des Körpers zu verstehen, die eigenen Grenzen zu überschreiten und in mitunter gefährlichen Situationen ruhig und konzentriert zu bleiben, obwohl man nicht atmen kann. Irgendwann wird diese Balance zur Lebensphilosophie. Man lernt, weniger Ressourcen des Körpers zu verbrauchen, und wird sensibel für die Bedürfnisse der Natur. Wenn man viel Zeit im Meer verbringt und das Zusammenleben unterschiedlichster Tier- und Pflanzenarten innerhalb eines Ökosystems sieht, versteht man, dass man ein Teil davon ist und dieses Gleichgewicht braucht, um zu überleben. Alles ist voneinander abhängig, und alles muss zusammenarbeiten.

Vor einigen Jahren haben Sie begonnen, mit Meeresbiologen zusammenzuarbeiten.

Ich hatte angefangen, Wale und Haie zu fotografieren. Diese Fotos machten Forscher auf meine Arbeit aufmerksam. 2005 wurde ich von Wissenschaftlern gebeten, Haie für sie zu markieren. Dabei werden Haien mit modifizierten Harpunen Peilsender angeheftet, um sie in ihrem natürlichen Lebensraum zu überwachen zu können. Taucher mit Sauerstoffflaschen hatten Mühe, sich den Tieren zu nähern, weil ihr Lärm sie verjagte. Ich hatte nie einen Hai markiert, wusste aber, wie man eine Harpune benutzt. Mein erster wissenschaftlicher Tauchgang war in Kolumbien. Es lief gut. Normalerweise konnten Taucher mit Atemgeräten während einer solchen Expedition fünf oder sechs Haie markieren, ich schaffte 30 Peilsender. Von diesem Tag an wurde ich für meine unkonventionellen Methoden bekannt und begann ehrenamtlich für viele Forschungsprojekte auf der ganzen Welt zu arbeiten.

Haie haben den Ruf blutrünstiger Killer.

Für mich ist ein Hai kein hirnloser Killer und war es auch nie. Ich traf meinen ersten Hai im Alter von 13 Jahren und hatte überhaupt keine Angst. Eher war ich überrascht, als der Hai auftauchte. Das Tier war schockiert, als es mich sah, und schwamm Hals über Kopf davon. So sieht es in der Regel aus, wenn man einen Hai trifft. Normalerweise greifen sie Menschen nicht an. Wenn wir auf ihrer Speisekarte stünden, könnte niemand jemals ins Meer gehen. Die Schwierigkeit bei der Arbeit mit Haien besteht nicht darin, sich zu verteidigen. Vielmehr muss man sich etwas einfallen lassen, um sie vor die Linse oder die Harpune zu locken, denn sie haben panische Angst vor Menschen. Alle Unfälle mit Haien passieren mit Surfern oder Schwimmern, weil sie keinen direkten Sichtkontakt mit dem Hai haben. Sie sind an der Oberfläche, und der Hai nähert sich, um sie in Augenschein zu nehmen. Kommt aber keine Reaktion, hält der Hai sie für Beute. Wenn man sich einem Hai nähert, muss man ihn nur entschlossen anstarren, und er wird verschwinden. Er sucht keine Konfrontation, sondern wehrlose Beute. Wir haben Angst vor dem Unbekannten oder neigen dazu, es zu ignorieren. Andersherum fürchten wir uns selten vor dem, was wir kennen. Meine Bilder zeigen ein buntes und gesundes Meer. Die Leute sehen diese Fotos und denken, alles sei in Ordnung. Das ist aber eine Täuschung. Manchmal verbringen wir Monate mit der Suche nach einem passenden Motiv. Der Ozean ist heute fast leer. Wir haben in den vergangenen 50 Jahren 90 Prozent der großen Fischpopulation verloren. Die meisten Haie und Wale sind weg.

Wie ist die Zukunft von Meer und Natur zu retten?

Wir müssen der Natur wieder näher sein. Verbringen Sie so viel Zeit wie möglich in der Natur. Dafür müssen Sie nicht auf die andere Seite der Welt reisen. Die Natur ist direkt vor unserer Haustür. Der Wald, der See und die Bäume – nur wenige Kilometer entfernt. Sie müssen nicht viel Geld haben. Sie müssen kein Taucher oder Entdecker sein. Gehen Sie einfach, entdecken Sie die Natur und finden Sie sich darin selbst wieder.

Team
Text Simeon Koch
Fotos Frédéric Buyle
Digitales Storytelling Simeon Koch
Digitales Design Lea Sophie Fetköter