Süddeutsche Zeitung

Leute:Keeping Up with the Ochsenknechts

Winfried Kretschmann berichtet von einer ernüchternden Erfahrung mit einem Joint, Horst Seehofers Kinder haben Pläne für ihn, und Familie Ochsenknecht bekommt eine TV-Show.

Winfried Kretschmann, 73, Ministerpräsident, ist beim Kiffen nicht so recht auf den Geschmack gekommen. Als Student habe er einmal einen Joint geraucht, bei einer Party seiner Studentenverbindung Carolingia, als "Little Red Rooster" von den Rolling Stones lief. "Das war das einzige Mal, wo ich gekifft habe", erzählte der Ministerpräsident von Baden-Württemberg in einem Gespräch mit dem Entertainer Harald Schmidt in Stuttgart. "Es hat nicht gewirkt, drum habe ich es gelassen", so der Grünen-Politiker.

Natascha Ochsenknecht, 57, ehemaliges Model, kommt zusammen mit ihren Kindern Wilson Gonzalez, 31, Cheyenne Savannah, 21, und Jimi Blue, 29, (von links nach rechts) groß raus. Der TV-Sender Sky will eine mehrteilige Serie über das Leben der Familie ausstrahlen. Zu sehen sein sollen die sechs Episoden ab Anfang 2022. Das Vorhaben erinnert an die TV-Sendung "Keeping Up with the Kardashians". In "Diese Ochsenknechts" gewähre die Familie "erstmals intime und ungeschönte Einblicke". So könnten die Zuschauer sehen, wie Cheyenne auf ihrem Bauernhof in der Nähe von Graz in Österreich lebt. Jimi Blue freue sich auf die Geburt seines ersten Kindes. Und Wilson lasse sich zu Castings begleiten. Mutter Natascha werde dabei beobachtet, wie sie ein neues Haus auf Mallorca suche. Der Vater und Schauspieler Uwe Ochsenknecht soll offenbar nicht dabei sein.

Horst Seehofer, 72, Bundesinnenminister, muss sich um seine Zukunft keine Sorgen machen. Nach Aussagen seiner Kinder hat er im baldigen Ruhestand viele Beschäftigungsmöglichkeiten. "Ich glaube, in den Enkeln sieht er einen neuen Baustein seines Lebens in der Pension", sagte seine Tochter Ulrike dem Münchner Merkur. Er sei zwar nicht der große "Kinder-Entertainer", fordere aber neue Fotos vom Nachwuchs ein. Große Hoffnungen, dass der Polit-Pensionär Wäsche wäscht, bestehen allerdings nicht. "Zu Hause engagieren - das ist nicht so seins. Da hat er auch nie einen Hehl draus gemacht." Auch die Modelleisenbahn, Seehofers Leidenschaft, könne im Ruhestand mehr zum Einsatz kommen. "Ich kann mir vorstellen, dass er mit den Enkelkindern das nachholt, was er bei uns ein Stück weit verpasst hat", sagte sein Sohn Andreas.

Hayley Arceneaux, 29, Arzthelferin, Jared Isaacman, 38, Unternehmer, Sian Proctor, 51, Künstlerin, und Christopher Sembroski, 42, Raumfahrtingenieur und Irakkriegsveteran (von links nach rechts im Bild), sind gut gelandet. Sie waren während der sogenannten "Inspiration 4"-Mission als erste Amateur-Crew im Weltraum unterwegs. Nach drei Tagen kamen sie wieder sicher auf der Erde an. Die Mission gehört zum privaten US-Raumfahrtunternehmen Space-X von Tesla-Gründer Elon Musk, der die Rückkehrer mit einem schlichten "Gratulation!!!" via Twitter begrüßte. Isaacman, der den All-Ausflug gechartert hatte, schrieb nach der Landung auf Twitter: "Wir haben den Weltraum geliebt, aber es ist toll, wieder zu Hause zu sein!" Er ist bereits der dritte Milliardär innerhalb weniger Monate, der von den USA aus ins All aufgebrochen ist.

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