Süddeutsche Zeitung

Leute des Tages:Stiller Ort

Daniela Katzenberger zieht sich zurück, Matthias Schweighöfer ist Meerjungmann, und Sarah Jessica Parker erlebt einen Meilenstein.

Daniela Katzenberger, 34, Reality-Show-Darstellerin, legt Wert auf stille Orte. Während des Corona-Lockdowns habe sie sich einen besonderen Rückzugsort geschaffen, erzählte sie der Deutschen Presse-Agentur: "Ich war noch nie so oft auf dem Klo." Während der harten Corona-Zeit sei sich die Familie auf Mallorca, ihrem Wohnort, einfach sehr auf der Pelle gehockt. Das sei nicht einfach gewesen. Auch mit Blick auf ihren Mann Lucas Cordalis sagte Katzenberger daher: "Die Toilette war mein bester Freund."

Matthias Schweighöfer, 40, Schauspieler und Regisseur, hat eine neue Rolle für sich gefunden, wenn auch privat. Zum zwölften Geburtstag seiner Tochter Greta verkleidete er sich als Meerjungmann mit rosa Perücke, Bilder davon postete seine Freundin Ruby O'Fee auf Instagram. Auf den Bildern ist auch eine Meerjungfrauen-Torte für die Tochter zu sehen, mit Flossen, Muscheln und Seesternen darauf.

Sarah Jessica Parker, 56, US-amerikanische Schauspielerin, ist wehmütig, stolz und pathetisch zugleich. Nachdem ihr 18-jähriger Sohn James Wilkie die High School beendet hat, schrieb sie darüber in einem Instagram-Post, er sei nun "im Sonnenuntergang seiner High-School-Karriere". Den erfolgreichen Abschluss des Sohnes nennt sie einen "Meilenstein", die ganze Familie sei deswegen "stolz und sentimental" zugleich.

Thuzar Wint Lwin, 22, Miss-Universe-Teilnehmerin aus Myanmar, hat den Schönheitswettbewerb in den USA für eine politische Botschaft genutzt. Sie hielt bei einem Auftritt in Landestracht ein Plakat mit der Aufschrift "Betet für Myanmar" hoch. Die Welt müsse ihre Stimme gegen die Militärjunta erheben. "Unser Volk stirbt und wird jeden Tag vom Militär erschossen", hatte sie in einer Videobotschaft für den Wettbewerb in einem Hotel im US-Staat Florida gesagt. "Ich möchte jeden dazu auffordern, über Myanmar zu sprechen." Nach einem Militärputsch in dem südostasiatischen Land am 1. Februar herrschen dort Chaos und Gewalt. Zur neuen "Miss Universe" wurde am Ende des Wettbewerbs die Mexikanerin Andrea Meza, 26, gekürt.

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