Süddeutsche Zeitung

Leute:Ein wildes Partyvideo mit Sanna Marin

Lesezeit: 2 min

Die finnische Regierungschefin hat Ärger wegen privater Aufnahmen. Und Jonah Hill meidet wegen Angstattacken künftig den roten Teppich.

Sanna Marin, 36, finnische Regierungschefin, hat Ärger wegen eines wilden Partyvideos. Das unscharfe Filmchen, das in sozialen Medien kursierte, zeigt sie ziemlich ausgelassen tanzend und singend mit Freunden. Nun wird Marin, die auch gerne auf Rockfestivals geht, unter anderem von finnischen Politikern dafür kritisiert. "Das sind private Bilder, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren", sagte Marin der Zeitung Iltalehti. Sie habe darauf vertraut, dass sie nicht durchsickern würden. "Ich habe nichts zu verbergen und ich habe nichts Illegales getan." Sie habe Alkohol getrunken, aber keine Drogen konsumiert.

Yaris Maffay, 19, Musiker und Sohn von Peter Maffay, schmückt sich mit fremden Ledern. "Ich mag ebenfalls diesen Motorrad-Stil", sagte er der Bild-Zeitung. Deshalb leihe er sich auch die Lederjacken seines Vaters aus dessen Kleiderschrank. Der wiederum will sich nicht zu sehr in die musikalische Karriere seines Sohnes einmischen: "Yaris ist alt genug und soll sein Leben selber gestalten", sagte der 72-Jährige.

Jonah Hill, 38, US-Schauspieler und -Regisseur, bleibt dem roten Teppich fern. Er sei zu "der Erkenntnis gelangt, dass ich seit fast 20 Jahren unter Angstattacken leide, die durch Medienauftritte und öffentlichkeitswirksame Ereignisse noch verstärkt werden", teilte er in einem öffentlichen Brief mit. Sein neuer Dokumentarfilm "Stutz" sei ein Film über sich und seinen Therapeuten, schrieb Hill. Er wolle seine Therapie und die Werkzeuge, die er dort gelernt habe, einem breiten Publikum durch einen unterhaltsamen Film zugänglich machen. Er sei dankbar, dass der Film im Herbst auf einem Festival Premiere feiern werde. "Ihr werdet mich jedoch nicht dort draußen sehen."

Kid Cudi, 38, US-Rapper, geht es nach einem Schlaganfall besser. "Ich habe durch den Mist, der passiert ist, nichts verloren", sagte er dem Magazin Esquire. Während eines Aufenthalts in einer Entzugsklinik 2016 habe er einen Schlaganfall erlitten. Er sei ins Krankenhaus gebracht worden, habe monatelang nur langsam sprechen und sich schlecht bewegen können. "Alles war kaputt", sagte er. Er habe dann mehrere Monate mit Rehamaßnahmen verbracht. Heute will er das, was er daraus gelernt hat, an andere weitergeben: "Ich bin bereit, diese Schuhe zu tragen und ein Vorbild zu sein."

Janet Jackson, 56, US-Sängerin, brachte Maschinen zum Absturz. Ihr 1989 erschienener Song "Rhythm Nation" habe einen so heftigen Bass, dass dieser, über die internen Lautsprecher wiedergegeben, einige Laptop-Modelle beeinträchtigt habe. Das schrieb jetzt ein Entwickler von Microsoft in einem Blog-Beitrag. Der Song habe genau jene Resonanzfrequenzen enthalten, die auch die Laptop-Hersteller verwendeten. Gelöst worden sei das Problem durch einen speziellen Softwarefilter.

Bestens informiert mit SZ Plus – 4 Wochen kostenlos zur Probe lesen. Jetzt bestellen unter: www.sz.de/szplus-testen

URL:
www.sz.de/1.5641237
Copyright:
Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH / Süddeutsche Zeitung GmbH
Quelle:
SZ/dpa/lask/afis
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über Süddeutsche Zeitung Content. Bitte senden Sie Ihre Nutzungsanfrage an syndication@sueddeutsche.de.