Süddeutsche Zeitung

Nachwuchs:Prinz Harry und Herzogin Meghan erwarten ihr zweites Kind

Die beiden werden wieder Eltern, Sohn Archie bekommt ein Geschwisterchen. Das Paar zeigt sich glücklich - und die Herzogin ihren schon deutlich erkennbaren Babybauch.

Herzogin Meghan, Ehefrau des britischen Prinzen, ist schwanger. "Der Herzog und die Herzogin von Sussex sind überglücklich, dass sie ihr zweites Kind erwarten", teilte ein Sprecher des Paares am Sonntagabend mit. "Wir können bestätigen, dass Archie ein großer Bruder sein wird."

Dazu ließen Harry, 36, und Meghan, 39, ein schwarz-weißes Foto verschicken, auf dem das Paar unter einem Baum zu sehen ist. Meghans Kopf ruht in Harrys Schoß, ihre rechte Hand liegt auf ihrem - bereits deutlich sichtbaren - Babybauch.

Das Baby wird nach seiner Geburt in der Thronfolge an achter Stelle stehen, hinter Großvater Charles, Harrys Bruder William und dessen Kindern George, Charlotte und Louis sowie Papa Harry und Brüderchen Archie. Für Harrys Großmutter, Königin Elizabeth II., ist es bereits das zehnte Urenkelkind. Archie, der erste Sohn von Harry und Meghan, wird im Mai zwei Jahre alt.

Wann der Geburtstermin erwartet wird und ob das Kind ein Mädchen oder ein Junge wird, ist noch unklar. Die britischen Buchmacher haben aber bereits Favoriten für den Namen: Alfie oder Alexandra stehen hoch im Kurs. Mit dem Baby dürfte die Familienplanung des Paares abgeschlossen sein. 2019 hatte Harry der Primatenforscherin Jane Goodall erzählt, er wolle "zum Wohl des Planeten" nur zwei Kinder haben. "Zwei. Höchstens", hatte er damals gesagt.

Die Queen hat schon gratuliert

Die Queen gratulierte dem Paar am Sonntagabend im Namen der britischen Königsfamilie zur Schwangerschaft. "Ihre Majestät, der Duke von Edinburgh, der Prinz von Wales und die gesamte Familie sind hocherfreut und wünschen ihnen alles Gute", teilte der Buckingham-Palast der Nachrichtenagentur PA zufolge mit.

Die Familie kann sich derzeit nicht sehen: Harry und Meghan hatten vor gut einem Jahr ihre königlichen Pflichten aufgegeben und waren in die USA gezogen, die Heimat der Herzogin. Sie wollten auf eigenen Beinen stehen, hatten sie den Schritt begründet. Wegen der Corona-Krise können sie derzeit nicht nach Großbritannien reisen, auch an Weihnachten war die Familie getrennt.

Meghan hatte im November in einem Beitrag für die New York Times berichtet, dass sie nach Archie eine Fehlgeburt erlitten hatte. Sie habe plötzlich einen stechenden Krampf gespürt und sei mit Archie in den Armen auf den Boden gefallen. "Ich summte ein Schlaflied, um uns beide zu beruhigen. Die fröhliche Melodie war ein starker Kontrast zu meinem Gefühl, dass etwas nicht stimmte", schrieb sie. "Ich wusste, als ich mein erstgeborenes Kind umklammerte, dass ich mein zweites verliere." Mit der öffentlichen Bekanntmachung wollte sie die Menschen dazu aufrufen, sich mehr umeinander zu kümmern - gerade während der Corona-Pandemie, die viele Menschenleben gefordert hat.

Auch nach ihrem Umzug in die USA steht das royale Paar oft im Blickpunkt. Zuletzt hatte die US-Amerikanerin einen wichtigen Sieg in ihrem Kampf gegen die Boulevardpresse errungen. Ein Gericht in London entschied zugunsten der 39-Jährigen, das Verfahren gegen die Mail on Sunday erheblich abzukürzen. Damit bleiben Meghan nicht nur weitere öffentliche Anhörungen mit pikanten Details aus dem Dauerzwist mit ihrem Vater, Thomas Markle, erspart, das Gericht gab ihr auch fast auf ganzer Linie Recht.

Bestens informiert mit SZ Plus – 4 Wochen kostenlos zur Probe lesen. Jetzt bestellen unter: www.sz.de/szplus-testen

URL:
www.sz.de/1.5206300
Copyright:
Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH / Süddeutsche Zeitung GmbH
Quelle:
SZ/dpa/che
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über Süddeutsche Zeitung Content. Bitte senden Sie Ihre Nutzungsanfrage an syndication@sueddeutsche.de.