Süddeutsche Zeitung

Holi-Festival in Köln:Haare bleiben bunt

Das Holi-Festival ist ein fröhliches und vor allem farbenfrohes Spektakel. Doch in Köln war die Stimmung nach einem Festival gar nicht gut. Der Grund dafür: Die Farbe lässt sich angeblich nicht mehr von Haut und Haaren entfernen.

Es sollte ein fröhliches Spektakel werden, das "Holi Festival of Colours" in Köln. Doch bei vielen Besuchern hat die Party am Wochenende offenbar buchstäblich Spuren hinterlassen: Die bunte Farbe ließ sich nicht aus den Haaren waschen, klagten manche Teilnehmer nach der Veranstaltung.

Einige machten ihrem Ärger auf Facebook Luft. Eine Nutzerin schreibt: "Ich könnte heulen. Meine Haare sind grün und pink. Wie soll ich bitte so morgen zur Arbeit? Meinem Chef kann ich ja schlecht sagen, ich komme wegen meiner Haare nicht. Ich bin stinke sauer."

Der Veranstalter, die Holi Concept GmbH, versuchte die aufgebrachten Partygäste zu beruhigen. "Diese Farben haben nicht die chemische Eigenschaft, Haare dauerhaft zu färben", schreiben die Veranstalter auf Facebook. Der Farbstoff wasche sich bei jeder Wäsche ein wenig mehr heraus. Es handele sich um zugelassene wasserlösliche Lebensmittelfarbstoffe. Trotzdem hörte die Diskussion auch am Montag nicht auf.

Das Besondere an den Holi-Festivals sind die mit buntem Maismehl gefüllten Säckchen. Die Partygäste können sich diese Säckchen für wenige Euros kaufen und sich damit bewerfen.

Die Partyreihe geht auf das indische Frühlingsfest zurück, bei dem sich die Menschen traditionell mit gefärbtem Puder bewerfen, um den Wechsel vom Winter zum Frühling zu feiern. Mittlerweile wird das Fest in vielen Ländern zu kommerziellen Partys umgewandelt.

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