Süddeutsche Zeitung

Jazzkonzert:Basie als Basis

Superdrummer Pete York mit Top-Trio in der Unterfahrt

Berühmt geworden ist Pete York in den Sechzigerjahren als Rock-Drummer, erst bei der Spencer Davis Group, dann mit seinem Duo Hardin & York, gerne auch die kleinste Big Band der Welt genannt. Eigentlich aber wollte er Jazz-Schlagzeuger werden, denn spätestens seit ihn mit 15 Jahren seine Mutter zu einem Count-Basie-Konzert mitgenommen hatte, war der Gigant der swingenden Effizienz sein großer Held. Das holte er dann nach, unter anderem bei Chris Barber, Klaus Doldinger oder Helge Schneider, mit eigenen Bands und Big Bands und im TV mit seiner alle Genres umfassenden legendären Serie "Super Drumming". Und seit einiger Zeit kehrt York immer wieder mal zu seinen Anfängen zurück: "Basiecally Speaking" heißt das damals zu seinem 70. Geburtstag bei Act erschienene Album mit Basie-Hits wie "Splanky" oder "Cute". Mit diesem Programm geht er nun in der Unterfahrt swingend zur Sache. Im Originaltrio mit dem Hammond-Orgel-Meister (Club Boogaloo) Andi Kissenbeck und dem an der Gitarre ebenso wie als Sänger begnadeten Torsten Goods, den man deswegen auch schon den "deutschen George Benson" genannt hat.

Pete York Trio, Fr., 29. Okt., 20.30 Uhr, Unterfahrt, Einsteinstr. 42, Telefon 089/448 27 94, Infos unter https://www.unterfahrt.de

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