Süddeutsche Zeitung

Illegale Partys:Linke fordert Freiflächen für nicht kommerzielle Raves

Die Stadt soll Freiflächen für nicht kommerzielle Techno-Partys anbieten. Das fordert Thomas Lechner, OB-Kandidat der Linken. Das Kulturreferat solle ein Konzept erarbeiten, das selbst organisierte Raves ins Stadtleben integriere, heißt es in einer Mitteilung. Im Moment müssten Veranstalter "im rechtlichen Grauzonenbereich" arbeiten, da es keine bezahlbaren Orte dafür gebe. Die oft nicht genehmigten Raves würden zu "unwägbaren Risiken" führen. Ende Mai war ein 23 Jahre alter Mann auf einer solchen Party an einer Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung gestorben. München solle sich die ebenfalls an Raumnot leidende Stadt Zürich als Vorbild nehmen, die Flächen anbiete und bürokratische Hürden abgebaut habe, erklärte Lechner. Das sei zur "Entkriminalisierung" nicht kommerzieller Raves nötig.

Bestens informiert mit SZ Plus – 14 Tage kostenlos zur Probe lesen. Jetzt bestellen unter: www.sz.de/szplus-testen

URL:
www.sz.de/1.4667147
Copyright:
Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH / Süddeutsche Zeitung GmbH
Quelle:
SZ vom 05.11.2019 / heff
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über Süddeutsche Zeitung Content. Bitte senden Sie Ihre Nutzungsanfrage an syndication@sueddeutsche.de.