Süddeutsche Zeitung

Fürstenfeldbruck:Einfach mal aufladen

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Stadtwerke nehmen weitere E-Zapfsäule in Betrieb

Von Stefan Salger, Fürstenfeldbruck

Nun gibt es auch am Landratsamt Fürstenfeldbruck eine Ladesäule für Elektroautos: Vor kurzem ist sie offiziell in Betrieb genommen worden - im Beisein der Chefs aus Stadt und Landkreis Fürstenfeldbruck, die sich elektrisieren ließen: Stadtwerkechef Jan Hoppenstedt und Vertriebsleiter Andreas Wohlmann freuten sich über die Unterstützung durch den Hausherrn Landrat Thomas Karmasin sowie Oberbürgermeister Erich Raff (beide CSU).

Etwa 17 000 Euro investiert der regionale Energieversorger in die zwei zusätzlichen Ladepunkte. Ein Förderprogramm des Freistaat Bayerns deckt rund 50 Prozent der Investitionssumme ab. Die Ladesäule ist ausgestattet mit zwei Steckern des Typs zwei und ermöglicht so je nach Fahrzeugtyp eine Aufladung mit bis zu 22 Kilowatt. "Eine eigene Ladesäule am Landratsamt erweitert unser bürgerfreundliches Angebot an unserem modernen Verwaltungsstandort", findet Landrat Karmasin. Zugleich unterstreiche es die Bestrebung, ein CO₂-neutraler Landkreis zu werden, so der Landrat - wohlwissend, dass es bis zu dieser Marke noch ein sehr weiter Weg ist. In den auf diesem Feld sehr erfahrenen Stadtwerken sieht der CSU-Politiker einen starken regionalen Partner, der "diese Ziele sowie die Energiewende und die Elektromobilität hier im Landkreis stetig forciert." Hoppenstedt sieht das naturgemäß sehr ähnlich. Mit der neuen Säule am Landratsamt reagiere man auf dien steigenden Zahlen an Elektrofahrzeugen und der damit verbundene Nachfrage nach Lademöglichkeiten. Das Beste: Auch dort tankt man dem Stadtwerkechef zufolge "garantiert CO₂-neutral hundert Prozent Ökostrom".

Damit stehen nun elf Ladestationen in Stadt und Landkreis zur Verfügung. Fürstenfeldbruck: Cerveteristraße 2 - sechs Mal 22 Kilowatt; Klosterstraße/Amperoase - zwei Mal 22 Kilowatt; Am Engelsberg - zwei Mal 22 Kilowatt, Otl-Aicher-Straße zwei Mal 22 Kilowatt; Bullachstraße - zwei Mal 22 Kilowatt (von Mai an); Volksfestplatz - zwei Mal 22 Kilowatt; Frühlingsstraße - zwei Mal 22 Kilowatt; Dachauer-/Feuerhausstraße - zwei Mal 22 Kilowatt; Landratsamt - zwei Mal 22 Kilowatt; Mammendorf - zwei Mal 22 Kilowatt; Moorenweis - zwei Mal 22 Kilowatt.

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SZ vom 08.06.2021
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