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Energiewende:Stadtwerke prüfen neue Windrad-Standorte

Neue Projekte auf den Weg zu bringen und sich auszutauschen - dazu bestand jüngst Gelegenheit für die Mitglieder des Regionalbeirats der Stadtwerke Fürstenfeldbruck. Im Blickpunkt standen vor allem der Ausbau der Windenergie sowie das E-Carsharing. "Das jährliche Zusammentreffen ist wichtig für uns. Es verschafft uns die Möglichkeit, über verschiedene Aktivitäten in der Region, über unsere kommunale Zusammenarbeit oder über bisher erreichte Ziele bei der Energiewende zu sprechen", teilte Stadtwerke-Geschäftsführer Jan Hoppenstedt mit. Der Energieversorger hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr mit einem Gewinn von annähernd 2,4 Millionen Euro hinter sich. Ein Erfolg, der auch aus der guten Projektarbeit mit den Gemeinden resultiere.

Joseph Schäffler, Vorsitzender des Regionalbeirats sagt dazu: "Eine nachhaltige Klimapolitik in der Region umzusetzen und damit die Energiewende voranzutreiben, ist das Bestreben aller Beteiligten". Mit Blick auf Photovoltaikanlagen (PV) auf Dächern kommunaler Gebäude und auf Freiflächen verwies er darauf, dass die Gemeinden einen Teil des eigenen Strombedarfs selbst decken könnten. Man sei bemüht, weitere Dächer und Flächen - beispielsweise entlang von Bahntrassen - für den Bau von PV-Anlagen zur Verfügung zu stellen. "Dadurch kommen wir einer hundertprozentigen Stromversorgung durch regenerative Eigenerzeugung ein Stück näher."

Insbesondere der Ausbau von Windkraftanlagen stieß auf großes Interesse. Denn allen Beteiligten wurde verdeutlicht, dass Windkraft auch wirtschaftlich und ein wesentlicher Baustei der lokalen Energiewende ist. Nur so lasse sich diese bis 2035 umsetzen. Momentan erschweren die 10H-Regel, die Anforderungen der militärischen und zivilen Luftfahrt sowie der Artenschutz den Bau von Windrädern in Bayern. Die Stadtwerke prüfen bereits neue Standorte und Konzepte.

Im Regionalbeirat sind neben dem Geschäftsführer und dem Aufsichtsratsvorsitzender alle 24 Gemeinden, in denen die Stadtwerke ein Stromnetz betreiben, durch ihre Bürgermeister vertreten.

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SZ vom 30.08.2021 / slg
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