Süddeutsche Zeitung

"Smart City Freising Hackathlon":Innovative Lösungen für die Mobilität der Zukunft

Einzelpersonen, aber auch Teams mit einer Leidenschaft für Technik können sich für den Wettbewerb anmelden.

Noch bis zum 28. August können sich sowohl Einzelpersonen als auch Teams mit bis zu vier Teilnehmern für den "Smart City Freising Hackathon" registrieren lassen. Er geht in diesem Jahr in die zweite Runde, 2018 fand er zum ersten Mal in Freising statt. Die Ausschreibung richtet sich an Schüler, Studierende, Ingenieure und Start-ups, die eine Leidenschaft für Technologie mitbringen. Denn beim Hackathon sollen sie sich mit der Frage auseinandersetzen, wie man intelligente Technologien dafür nutzen kann, den Herausforderungen der heutigen Zeit zu begegnen, die durch die Globalisierung sowie den wirtschaftlichen und demografischen Wandel entstehen. Und wie man somit eine lebenswerte Stadt und Umwelt beibehalten kann.

Der Fokus liegt dieses Jahr auf dem Thema Mobilität. Es soll darum gehen, diese so sauber, sicher und effizient wie möglich zu gestalten. Veranstaltet wird der Hackathon vom Technologieunternehmen Texas Instruments, das auch einen Standort in Freising hat. Er findet in Kooperation mit "Mouser Electronic", einem Großhändler für Elektronikkomponenten statt, sowie mit Vimpay, einer App für das elektronische Verwalten von Finanzen, mit der Stadt Freising und der Zeitschrift Elektronik Neo.

Als Preise winken Projektunterstützung und Coaching-Pakete

Austragungsort ist wieder das Fablab Freising, eine große offene Werkstatt, in der die notwendigen Hard- und Software-Materialien zum Basteln und Erfinden zur Verfügung gestellt werden, beispielsweise 3-D-Drucker und Lasercutter. Am Freitag, 20. September, von 14 Uhr an sowie am Samstag, 21. September, von 8.30 Uhr an sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dort eintreffen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. 26 Stunden haben sie Zeit, um ihre Visionen zu entwickeln und an innovativen Technologien für den urbanen Verkehr der Zukunft zu tüfteln. Auch Verpflegung und eine gemeinsame Afterparty werden organisiert. Es folgt schließlich eine Bewertung der erarbeiteten Konzepte durch eine Fachjury. Teil der Jury war im vergangenen Jahr Start-up-Beraterin Christine Purnell. Sie wird wieder dabei sein, um die Preise zu vergeben.

Aus dem vergangenen Jahr ist ihr eine Idee besonders in Erinnerung geblieben, in der es darum ging, einen Duschkopf zu designen, den man auf die jeweiligen Duschzeiten mehrerer Familienmitglieder einstellen kann. "Ich finde, der Hackathon ist eine tolle Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen und in kurzer Zeit gemeinsam Projekte auf die Beine zu stellen und Lösungen zu entwickeln, die auch in der Realität Anwendung finden können", sagt Christine Purnell.

Damit dies erleichtert wird, zählen zu den Preisen auch eine Projektunterstützung und Coaching-Pakete. Somit können die neuen Erfindungen nicht nur im Makerspace ausprobiert werden, sondern das Freising der Zukunft kann auch wirklich von ihnen profitieren.

Weitere Informationen zum "Smart City Freising Hackathon" finden Interessierte im Internet unter www.eventbrite.de/e/hackathon-smart-city-freising-2019-tickets-66306415273.

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Quelle:
SZ vom 09.08.2019 / rowe/ilos
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