Süddeutsche Zeitung

Kommunalwahlen:Allershausener SPD nominiert Thorsten Klenke

Thorsten Klenke will für SPD ins Allershausener Rathaus einziehen.

Die SPD in Allershausen geht mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten in die Kommunalwahl: Der 55-jährige Thorsten Klenke bewirbt sich um die Nachfolge von Amtsinhaber Rupert Popp (PFW), der nicht mehr antritt. Es sei an der Zeit, "Flagge zu zeigen", sagte Klenke, und einen Kandidaten zu präsentieren. Anfang der Woche stellte sich Klenke bei einem Stammtisch des Ortsvereins vor, die offizielle Nominierung folgt noch.

Thorsten Klenke ist seit eineinhalb Jahren SPD-Mitglied, stand aber bereits 2014 auf der Bewerber-Liste des Ortsvereins für den Gemeinderat. Der gebürtige Lüneburger lebt mit seiner Frau seit 14 Jahren in Allershausen, dort habe er eine zweite Heimat gefunden, schreibt er auf seiner Internetseite (www.thorsten-klenke.de). Er arbeitet als Produktmanager bei einem Autozulieferer für Elektrokomponenten in Ingolstadt.

Ganz oben auf der Agenda steht für ihn die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum - auch um beispielsweise Erzieherinnen Wohnungen anbieten zu können. Außerdem sollten mehr Betriebswohnungen geschaffen werden, fordert er, zum Beispiel für Hausmeister auf Firmengeländen. Weiterer Punkt ist für Klenke langfristig die Überarbeitung des Flächennutzungsplans. Zuvor sollte der Gemeinderat gemeinsam mit den Bürgern ausloten, wo in den Ortsteilen noch Entfaltungsmöglichkeiten bestehen, schilderte Klenke. Ausbauen möchte er die Bürgerbeteiligung mit Versammlungen zu speziellen Themen, etwa zur Gemeindeentwicklung.

Ein Schwerpunkt ist in seinem Programm zudem die Nutzung von Sonnenenergie. Er kann sich hier eine stärkere Förderung von Privathaushalten vorstellen und will mehr über technische Möglichkeiten wie eine Insel-Photovoltaik-Anlage mit Batteriepuffer informieren, mit der ein großer Teil der Stromkosten eingespart werden könnte, wie er sagte. Mehr konkrete Ergebnisse würde der 55-Jährige gern bei der Ile Ampertal und dem Mobilitätskonzept für die Isarregion sehen. Es müsse nun darum gehen, Projekte für die regionale Vermarktung und bedarfsgerechte Buslinien, etwa von Freising über Allershausen nach Pfaffenhofen und Petershausen, zu entwickeln.

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Quelle:
SZ vom 10.10.2019/nta
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