Süddeutsche Zeitung

Wartenberg:Familienstützpunkt für Wartenberg

Auch ohne die Nachbargemeinden in der Verwaltungsgemeinschaft richtet Wartenberg für drei Jahre testweise einen Familienstützpunkt ein. In den Familienstützpunkten sollen Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen an mindestens zehn Stunden pro Woche Eltern mit ihrer Kompetenz zur Seite stehen. Die Stützpunkte wollen Anlaufstellen für Familien sein. Sie sollen zur Bildung beitragen, Kontakte vermitteln und die Angebote der Träger vor Ort koordinieren. Zu den Angeboten zählen vor Ort ein Begegnungscafé, Informationsmöglichkeiten, zum Beispiel mittels Workshops oder Vorträge, eine feste Elternsprechstunde, aber auch Freizeitangebote in Zusammenarbeit mit anderen Anbietern.

Die Marktgemeinde Wartenberg wird dies die nächsten drei Jahre monatlich 1300 Euro kosten, da vor kurzem die Nachbargemeinde Langenpreising ihre Teilnahme abgesagt hat. Die ersten sechs Monate sind dank Zuschuss nur 1000 Euro fällig. Der Familienstützpunkt soll im neuen Bürgerhaus seinen Standort haben und mindesten zehn Stunden in der Woche geöffnet sein. Alle Gemeinderäte waren sich einig, dass eine Familienbetreuung der Gemeinde gut zu Gesicht stehe und angesichts vieler junger Familien am Ort auch notwendig sei. Neben Wartenberg soll in Dorfen, Taufkirchen und Forstern ein Familienstützpunkt entstehen. Bis zur Öffnung soll es aber noch dauern: rund sechs Monate.

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Quelle:
SZ vom 23.08.2019 / wil
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