Süddeutsche Zeitung

Baumpflege:Gehölzarbeiten an der Isar

Rechtzeitig vor der Vogelbrutzeit werden wieder Bäume gefällt. Grund ist eine Pilzkrankheit. Das nachwachsende Holz soll resilienter werden.

Holzfäller sind derzeit wieder im Auftrag der Stadt München an der Isar aktiv. Aktuell wird zwischen der Maximiliansbrücke und der Großhesseloher Brücke die Kettensäge angesetzt. Dabei wird gezielt Totholz geschlagen.

Grund für die Fällungen sei das Eschentriebsterben, so die Stadt. Diese Pilzkrankheit sorge bei Eschen besonders in kleinen Waldabschnitten, wie sie auch an der Isar zu finden sind, schon länger für Probleme. Der Pilz greift zuerst die Krone der Bäume an, bis dann im Erdreich auch die Wurzeln ihren Halt verlieren. Fußgängern könnte dadurch die Gefahr herabfallender Äste drohen, während zugleich die Stämme im Boden ihre Standfestigkeit verlieren.

Die befallenen Eschen werden vom Baureferat zwar geschlagen, aber nicht immer abtransportiert. Sie verbleiben teilweise an Ort und Stelle, um Tieren Lebensraum zu bieten. Nachwachsende Bäume würden besonders gepflegt, denn die neue Generation solle gegen Schädlinge und Hitze besser bestehen können. Um den Vogel-Nachwuchs brauche man sich derzeit keine Sorgen zu machen. Die Brutzeit beginnt erst Anfang März, dann will man mit den Baumarbeiten fertig sein.

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