Süddeutsche Zeitung

Ausstellung:Wolken, Nebel und die Milchstraße

Außergewöhnliche Fotografien aus der unendlichen Weite des Universums

Einen Blick in die Ferne erlaubt die Ausstellung "Kann ein Fisch den Ozean verstehen?" von Werner Zschau, die bis zum 18. Juli im "InLaim-Laden" an der Guido-Schneblestraße 24 zu sehen ist. Zschaus Fotografien versinnbildlichen die unendliche Weite von Zeit und Raum im Universum. Aufgenommen hat er die beeindruckenden Sternkonstellationen von verschiedenen Observatorien in Europa, Afrika und Südamerika aus. Sein besonderes Interesse gilt der Darstellung von Wolken und Nebeln. Die Entfernungen der fotografierten Phänomene reichen von 1,3 Lichtsekunden bei der Beobachtung der Sonnenfinsternis 1998 bis zu 200 000 Lichtjahren bei der Ablichtung der Magellanschen Wolke in der südlichen Milchstraße. Die Galerie hat am Mittwoch von 14 bis 17 Uhr, Donnerstag, 16 bis 18 Uhr sowie 19 bis 20 Uhr, und Freitag von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Passend zum Thema Weltall wird Juan Martín Canales Romero am Donnerstag, 9. Juli, von 19 Uhr an einen Vortrag zum Raum im Universum sowie zum Entstehen und Vergehen von Sternen halten. Als Ingenieur beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, der Deutsche Weltraumagentur (DLR), ist er mit dem Europäischen Projekt für das Navigationssystem "Galileo" betraut. Die Gesprächsrunde wird im Freien vor dem "InLaim-Laden" stattfinden. Der Eintritt ist frei. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung per E-Mail an unter info@inlaim.de erforderlich.

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Quelle:
SZ vom 04.07.2020 / csp
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