Was im Kindergarten noch Stuhlkreis genannt wurde, trägt im Arbeitskontext die Bezeichnung Meeting. Täglich gibt es Anlässe, sich mit Kollegen auszutauschen und Dinge zu besprechen; nach dem Meeting ist vor dem Meeting. Seit nun die Corona-Seuche vor fast vier Jahren über die Menschheit hereingebrochen ist, finden sehr viele dieser Treffen virtuell statt, per Videocall. Und egal ob in Fleisch und Blut oder per Teams-Zoom-Webex-Sonstwas, Meetings zählen zur Pflicht und weniger zur Kür des Arbeitsalltags: Sie schlauchen meistens. Ein wenig ausgeprägter scheint das aber der Fall zu sein, wenn sich Kollegen per Videokonferenz zusammenschalten, auf Rechner starren und in Bildschirme reden.
PsychologieWarum Videomeetings so erschöpfen
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Daten aus Finnland zeigen, dass virtuelle Besprechungen stärker auslaugen als Präsenztreffen. Woran das liegt und wer davon besonders betroffen ist.
