Wissenschaft - München:Akademie wählt neue Mitglieder aus der Wissenschaft

Bayern
Mirjam Zadoff, Direktorin vom NS-Dokumentationszentrum München, lächelt. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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München (dpa/lby) - Die Bayerische Akademie der Wissenschaften hat neue Mitglieder gewählt - darunter sind erstmals Leiter bedeutender wissenschaftlicher Einrichtungen in Bayern. Sie wurden im Rahmen einer Strukturreform der Gelehrtengemeinschaft als außerordentliche Mitglieder aufgenommen, hieß es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Damit sollen die Gelehrten enger mit Wissenschaftlern vernetzt werden. Zu den drei neuen außerordentlichen Mitgliedern gehört beispielsweise die Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München, Mirjam Zadoff.

Daneben wählte die Akademie acht ordentliche Mitglieder, die zur "wesentlichen Erweiterung des Wissensbestandes" in ihrem Fach beitrugen. Sie kommen aus den verschiedensten Bereichen, wie Physik oder Menschenrechte. Insgesamt gehören der Akademie 206 ordentliche, 114 korrespondierende Mitglieder sowie 22 außerordentliche Mitglieder an.

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften wurde 1759 gegründet und ist eine der ältesten Forschungseinrichtungen. Sie umfasst diverse wissenschaftliche Einrichtungen, wie das Leibniz-Rechenzentrum. Zu ihren Aufgaben gehören neben der Forschung beispielsweise die Nachwuchsförderungen und die Vermittlung zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.

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