Wissenschaftskommunikation:Ein Hoch auf die Mutigen

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Virologe Christian Drosten: "Den Wissenschaftsprozess nicht rechts überholen." (Foto: imago images/xim.gs)

Viele Forschende, die in sozialen Medien oder Talkshows Wissenschaft kommunizieren, werden massiv angefeindet. Aber sollen sie sich deshalb wieder in Labors verschanzen? Es gibt eine bessere Lösung.

Gastbeitrag von Beatrice Lugger

"Wissenschaftler unter Beschuss" und "In der Schusslinie" - so lauten Titelzeilen von zwei Umfragen der beiden renommierten Wissenschaftsjournale Nature und Science. Diese Kriegsprosa beschreibt verbale Attacken, die in sozialen Medien oder per E-Mail auf Forschende hereinprasseln. Mindestens eine Art von Angriff - von Beleidigungen bis Todesdrohungen - gaben 38 Prozent der befragten Covid-19-Wissenschaftler der Science -Umfrage an. In der Nature -Umfrage waren dies sogar 81 Prozent. Nature hatte explizit Forschende befragt, die öffentlich über das Pandemiegeschehen kommunizieren, sei es in sozialen Netzwerken, Talkshows oder Nachrichteninterviews.

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