SpätsommerNoch einmal bis zu 31 Grad Celsius im Süden

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27 Hitzetage mit Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) in diesem Jahr im Bundesdurchschnitt gemessen – so viele wie noch nie.
27 Hitzetage mit Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) in diesem Jahr im Bundesdurchschnitt gemessen – so viele wie noch nie.
Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Bayern steht ein spätsommerliches Wochenende bevor: Am Freitag sollen die Temperaturen mancherorts bis auf 31 Grad steigen. Eine neue Hitzewelle ist aber nicht angesagt.

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Am Ende der Woche wird es in Teilen Bayerns noch mal heiß. Die Temperaturen dürften am Freitag mancherorts die 30 Grad Celsius übersteigen. In Regensburg werden Höchsttemperaturen von 31 Grad erwartet, in München soll es 30 Grad heiß werden, in Würzburg 29. Auch am Samstag und Sonntag wird es erneut sommerlich, zwischendurch kann es aber auch mal regnen. Die Nächte bleiben kühl.

Mit den Hitzewellen der Vormonate dürften die kommenden Tage nicht vergleichbar sein. 27 Hitzetage mit Temperaturen von mehr als 30 Grad hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) in diesem Jahr im Bundesdurchschnitt gemessen – so viele wie noch nie. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat dazu neue Zahlen an Hitzetoten veröffentlicht. Mindestens 16 300 Menschen seien infolge der hohen Temperaturen gestorben, schätzt das RKI. 9600 Menschen starben demnach in der sehr heißen Woche Ende Juni, während rund 4500 Todesfälle auf Hitzeperioden von Ende Juli bis Mitte August zurückgehen. Die meisten der Verstorbenen waren älter als 75 Jahre und litten unter Vorerkrankungen.

Niedrigwasser setzt der Schifffahrt weiterhin zu

Die Hitze hatte aber auch andere Auswirkungen, etwa für die Schifffahrt. Der Rhein führte so wenig Wasser wie noch nie. Die Lage hat sich mittlerweile zwar leicht entspannt, in den kommenden Tagen dürften die Wasserstände aber wieder sinken. Manche Schiffe können laut Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) weiterhin nur teilweise beladen werden.

Die Beeinträchtigungen seien geringer als Anfang und Mitte August. Die leicht gestiegenen Wasserstände führten zu deutlich mehr Schiffsverkehr. Zum Vergleich: Im August lag der Wasserstand am Pegel Kaub, dem Nadelöhr der Rheinschifffahrt zwischen St. Goar und Mainz, bei etwa sechs Zentimetern – was aber nicht bedeutet, dass das Wasser nur sechs Zentimeter tief war. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde und die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung rechnen bis Anfang kommender Woche mit Wasserständen unter 40 Zentimetern. Um Schiffe voll zu beladen, ist laut BDB ein Wasserstand von etwa 150 Zentimetern notwendig.

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