Weltkulturerbe PompejiDer zweite Untergang

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An manchen Orten wirkt Pompeji, als sei die Stadt eben erst verlassen worden.
An manchen Orten wirkt Pompeji, als sei die Stadt eben erst verlassen worden. Alessandro Bianchi / Reuters

In der antiken Stadt Pompeji kämpfen Archäologen, Bauphysiker und Restauratoren gegen den Verfall des Weltkulturerbes. Die Aufgabe ist kaum zu bewältigen.

Von Hubert Filser

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Pompeji bröckelt. Regen, Wind und die extreme Sommerhitze nagen an den etwa 3000 Häusern und Kultstätten, die auf dem weitläufigen, 66 Hektar großen Gelände unweit des Vesuvs stehen. Dessen ausgespuckte Asche- und Bimssteinwolken begruben vor fast zweitausend Jahren die komplette Stadt unter sich und rissen die Menschen in den Tod. Erst im 18. Jahrhundert begann man, die antike Stadt von der Aschelast zu befreien. In zwei großen Projekten versuchen nun Archäologen, Bauphysiker und Restauratoren, darunter auch deutsche Experten, Pompeji vor dem Verfall zu retten, diese lebendige Ruine, die wie kein anderer Ort das Leben in der antiken Welt vermittelt.

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