Wassermangel:Die Zukunft unserer Lebensgrundlage

In Stockholm suchen 2500 Experten Wege, wie die Menschheit auch künftig noch mit Wasser versorgt werden kann. Denn es ist fraglich, ob die Ressource bald noch ausreicht.

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2015: Noch immer werden mehr als eine Milliarde Menschen keine sanitären Anlagen zur Verfügung haben - mit verheerenden Folgen für ihre Gesundheit. Optimistische Schätzungen gehen davon aus, dass frühestens 2025 jeder Mensch Zugang zu einer Toilette hat.

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2025: 30 Prozent der der Weltbevölkerung werden nicht genügend Wasser zur Verfügung haben. 50 Länder werden betroffen sein. 1,8 Milliarden Menschen werden extremen Wassermangel aushalten müssen.

Schon heute leiden 20 Prozent der Weltbevölkerung in 30 Ländern an Engpässen in der Wasserversorgung.

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2050: Geschätzte drei Milliarden Menschen mehr als heute werden auf der Erde leben. Um sie mit Nahrung und Trinkwasser zu versorgen, braucht die Welt 50 Prozent mehr Wasser als zum jetzigen Zeitpunkt.

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2075: Zwischen drei und sieben Milliarden Menschen werden unter chronischem Wassermangel leiden. Die UN und die Weltbank warnten im Frühjahr, dass die Knappheit noch in diesem Jahrhundert zur weltweiten Krise führen werde. Manche Experten nennen das Wasser bereits "das Öl dieses Jahrhunderts". Doch der Vergleich hinkt: Während die Welt für die versiegenden Erdölquellen auf alternative Energien zurückgreifen kann, gibt es für Wasser keinen Ersatz.

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2080: Der Klimawandel könnte die Krise noch einmal verschärfen. Setzt sich die Erderwärmung wie bisher fort, könnte für weitere 1,8 Milliarden Menschen das Wasser knapp werden. Die 40 ärmsten Staaten könnten dadurch Einbußen in ihrer Landwirtschaft von 20 Prozent erleiden.

Foto: Mit den Gletschern schmelzen auch die Wasserspeicher ab / Reuters

sueddeutsche.de/beu/gal

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