Vogelgrippe:"Wir haben so viele überraschende Dinge mit diesem Virus erlebt, dass wir alles erwarten können"

Vogelgrippe: Ein Pelikan, mutmaßlich an der Vogelgrippe verendet, liegt am Strand von Lima, Peru.

Ein Pelikan, mutmaßlich an der Vogelgrippe verendet, liegt am Strand von Lima, Peru.

(Foto: ERNESTO BENAVIDES/AFP)

Immer neue befallene Arten, Ausbrüche in immer entfernteren Regionen: Das Influenzavirus H5N1 entwickelt sich zur ernsten Bedrohung für die Natur. Ist der Erreger ein Flüchtling vor dem Klimawandel?

Von Thomas Krumenacker

Der Frühling steht vor der Tür, doch anders als früher ist das nicht unbedingt eine gute Nachricht für Millionen Wildvögel. Flauten die Infektionswellen der Vogelgrippe des Typs H5N1 in früheren Jahren mit steigenden Temperaturen zum Ende des Winters ab und kamen über mehrere Jahre hinweg sogar ganz zum Erliegen, dürfte das Virus in diesem Jahr wohl keine Pause einlegen. Wie schon im vergangenen Jahr, als das Virus auch im Sommer Vögel tötete - zum ersten Mal überhaupt, seit es beobachtet wird.

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