Verhaltensbiologie:Allein im Ameisenstaat

Verhaltensbiologie: Ameisen sind selten allein - es sei denn, sie wurden genetisch verändert.

Ameisen sind selten allein - es sei denn, sie wurden genetisch verändert.

(Foto: mauritius/Caia Image/Anthony Lee)

Ameisen sind für ihr ausgeprägtes Sozialleben bekannt. Doch es reicht die Veränderung eines einzigen Gens - und die Tiere werden zu Einzelgängern.

Von Anke Fossgreen

Es sind ganz besondere Ameisen, die in den Laborschalen von Daniel Kronauer wuseln: Bunte Punkte zieren ihre Leiber - rosa, lindgrün, gelb, blau -, als gingen sie der neuesten Frühjahrsmode nach. Doch das sind nur Markierungen, um sie auseinanderhalten zu können. Was sie wirklich einzigartig macht, ließe sich sonst mit dem bloßen Auge nicht erkennen. In Kronauers Labor leben die ersten genetisch veränderten Ameisen. Der Assistenzprofessor an der Rockefeller University in New York hat bei den Tieren nur ein Gen ausgeschaltet und so aus den für ihr ausgeprägtes Sozialverhalten bekannten Insekten Einzelgänger gemacht.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Prozess gegen Niels Högel
True Crime
Interview mit einem Mörder
Sigrid Nunez: "Was fehlt dir?"
Traurig im Superlativ
Parents sleeping with newborn baby in bed model released Symbolfoto property released PUBLICATIONxIN
Familie
Schlaf bitte ein, bitte!
Eine Bombardier CR900 startet mit leuchtetendem Abgasstrahl vor untergehender Sonne
Klimaserie: Der Weg zur Null
Können wir überhaupt etwas bewirken?
Anna Wilken
Kinderwunsch
"Da schwingt immer mit: Ich bin selbst schuld"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB