In dieser Woche gab es wieder sehr viele Nachrichten aus den USA. So viele, dass eine fast untergegangen ist: Die USA finanzieren keine Forschung mehr an gewissen mRNA-Impfstoffen. Das hat US-Gesundheitsminister Robert Kennedy mitgeteilt. Er begründet das damit, dass die Corona-Pandemie gezeigt habe, dass diese Impfstoffe nicht wirken würden. Entsprechende Studien kommen zu einem gegenteiligen Ergebnis: Allein in Europa seien circa 1,6 Millionen Menschenleben durch Impfungen gerettet worden, hat die Weltgesundheitsorganisation 2024 festgestellt. Kennedy ist ein bekannter Impfgegner und hat unter anderem Bücher gegen das Impfen veröffentlicht. US-Wissenschaftler bezeichnen die Kürzungen als die „gefährlichste Entscheidung im öffentlichen Gesundheitswesen“ der vergangenen 50 Jahre.
Christina Berndt aus dem SZ-Wissensressort erklärt in dieser Folge von „Auf den Punkt“, warum diese Entscheidung vor allem bei künftigen Pandemien so gefährlich ist.
Weitere Nachrichten: Kritik aus der Union an Merz’ Kurswechsel in Israel-Politik; Europäische Länder mit eigenem Vorschlag für Frieden in der Ukraine.
Zum Weiterlesen:
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Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Christina Berndt
Produktion: Jakob Arnu
Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial über: U. S. Department of Health and Human Services, The Late Show with Stephen Colbert, CNN.
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