bedeckt München 21°

Hochwasser in NRW und Rheinland-Pfalz:Hätte die Katastrophe verhindert werden können?

Helfer bei der Hochwasser-Katastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz

Warnungen vor Starkregen gab es, aber viele waren sich der möglichen Folgen nicht bewusst: Bürgerin in Bad Neuenahr-Ahrweiler, das schwer getroffen wurde.

(Foto: Sascha Schuermann/Getty Images)

Die Wetterdienste haben - wenn auch nicht perfekt - die Regenfälle vorhersagt. Was lief also schief, dass es trotzdem zu so vielen Toten kam? Eine Suche nach Fehlern im System.

Von Benjamin von Brackel und Vera Schroeder

Am Montagmorgen, dem 12. Juli, kündigte sich die Katastrophe zuerst im sechsten Stock eines Gebäudes in Offenbach an. Im "Warnzentrum" des Deutschen Wetterdiensts (DWD) sind Schreibtischinseln von Dutzenden Bildschirmen umringt, von denen die Mitarbeiter die Wetterdaten ablesen. Radarbilder, dargestellt als bunte Flecken über einer Deutschlandkarte, zeigen, wo Gewitter oder Regenfronten anrollen. An jenem Tag verdichteten sich die Hinweise auf schwere Unwetter, die Gefahr erschien hoch, aber noch war nicht klar, wie stark sich die Regenfälle auf Deutschland entladen sollten und in welchen Gebieten. Also schickte der Deutsche Wetterdienst um 10.20 Uhr erst mal eine Vorabinformation heraus zu "heftigem und ergiebigem Regen" von örtlich bis zu 200 Litern pro Quadratmeter.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Bewegung und Gesundheit
Abnehmen mit dem Hula-Hoop-Reifen
Wir 4
Sabbatical
Auf Weltreise mit Kindern
Justiz
Auf dem rechten Auge blind?
Utøya, Cecilie Herlovsen
Attentat in Norwegen
Wie es den Utøya-Überlebenden heute geht
Ökologie und Architektur
Wohnen im Windrad
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB