Meereswissenschaften"Es ist die größte Tierwanderung überhaupt"

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"Mesobot" kann über ein Kabel ferngesteuert werden oder autonom arbeiten.
"Mesobot" kann über ein Kabel ferngesteuert werden oder autonom arbeiten. Evan Kovacs/©Woods Hole Oceanographic Institution

Ein neuartiger Unterwasserroboter soll Meerestiere bei ihrem Alltagstreiben beobachten und dabei möglichst unerkannt bleiben. Er könnte wichtige Erkenntnisse aus der bisher kaum erforschten Zwielichtzone liefern.

Von Andrea Hoferichter

Beim Videotelefonat sitzt Dana Yoerger, Professor am Meeresforschungsinstitut Woods Hole Oceanographic Institution, USA, gut gelaunt vor einem Hintergrund, der aussieht wie ein Sternenhimmel mit Ufo. Doch das Bild wurde in den Tiefen des Pazifiks vor Kalifornien eingefangen. "Das hier ist eine Tellerqualle", sagt Yoerger und zeigt auf das vermeintliche Ufo. Bei den "Sternen" wiederum handele es sich um Krümel aus toten winzigen Wasserorganismen und Kotteilchen.

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