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Unnützes Google-Doodle-Wissen:So knacken Sie den Zauberwürfel

Lesezeit: 1 min

Der Zauberwürfel hat Millionen Spieler zur Weißglut gebracht. Adam Green will mit ihm begraben werden und Steve Jobs packte ihn in eine Zeitkapsel. Heute wird der Rubik's Cube 40 Jahre alt - mit etwas Übung lässt er sich leicht knacken.

Von Tobias Dorfer

Immer wieder zeigt Google auf der Startseite bunte Bilder oder Animationen - und erinnert damit an besondere Menschen oder Ereignisse. Wir sagen Ihnen, was Sie zum Google-Doodle unbedingt wissen müssen. Heute: 40. Jahrestag der Erfindung des Zauberwürfels (Rubik's Cube).

Das ist zu sehen:

Ein Spiel, das Sie heute süchtig macht und Ihnen aller Voraussicht nach wertvolle Arbeitszeit klaut: der Zauberwürfel - auch Rubik's Cube genannt. Er ist das wohl meistverkaufte Spielzeug der Welt und hat schon so einige Spieler zur Weißglut getrieben. Erfunden hat es der ungarische Bauingenieur und Architekt Ernő Rubik vor 40 Jahren. Zum Geburtstag kann der Rubik's Cube heute auch auf der Startseite von Google geknackt werden. Wenn Sie Hilfe benötigen - hier und hier finden Sie Methoden, wie sich der Zauberwürfel knacken lässt.

Dinge, die Sie wissen müssen:

  • Wie schwierig es ist, den Zauberwürfel zu lösen, zeigt schon eine Zahl: 43 Trillionen - exakt 43.252.003.274.489.856.000 - Farbstellungen sind mit dem Spielzeug möglich.
  • Als Rubik den Zauberwürfel erdachte, dachte er noch nicht daran, dass sich sein Cube in den nächsten Jahrzehnten zum Top-Hit der Spielwarenindustrie entwickeln würde. Der Gedanke, der Rubik bewegte, war ein anderer: Er wollte seinen Studenten räumliches Denkvermögen beibringen.
  • Der Zauberwürfel inspiriert auch Prominente. Der Sänger Adam Green äußerte in seinem Lied "I wanna die" den Wunsch, mit Rubik's Cube beerdigt werden zu wollen (hier geht es zum Songtext). Auch die Zeitkapsel, die Apple-Gründer Steve Jobs 1983 während der Aspen International Design Conference vergrub und die im Februar 2014 geborgen wurde, beinhaltete: einen Zauberwürfel.
  • Viele scheitern beim Versuch, den Zauberwürfel zu knacken - andere verlieren nach langem Ausprobieren die Lust. Ein Niederländer zeigt, wie die Aufgabe mit minimalem Zeitaufwand zu lösen ist. Mats Valk, vor einigen Tagen 18 Jahre alt geworden, hat das bunte Chaos im Frühjahr 2013 in 5,5 Sekunden geordnet. Weltrekord (der schnellste Computer schaffte es im März 2014 in 3,253 Sekunden). Hier Valks Lösungsversuch im Video - zum Staunen und Üben.

Interessant für:

Nerds, Mathematikstudenten, Retro-Freunde und alle, denen bei langen Bahnfahrten langweilig wird.

Mit diesem Satz können Sie beim Mittagessen punkten:

" 20 Züge sind notwendig, um jede Zauberwürfel-Kombination zu knacken."

Sehen Sie alle Folgen unseres Doodle-Wissens hier.

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