Umwelt und Lebenszufriedenheit:Grünes Glück

Abendsonne im Englischen Garten

Kann beglücken: ein Park in der Großstadt - hier der Englische Garten in München.

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

Parks und Grünflächen in Großstädten sind nicht nur hübsch, sondern machen die Anwohner zufriedener und weniger anfällig für psychische Leiden. Und das in erheblichem Maß, wie eine Langzeitbeobachtung ergab.

Den Verdacht könnte ja jeder haben, der an einem Frühlingstag im Park spazieren geht - dass Menschen die Natur guttut. Doch jetzt haben Wissenschaftler von der University of Exeter im Fachmagazin Psychological Science (online) in einer der größten Studien dieser Art endgültig geklärt, wie sehr Großstadtbewohner von Grünflächen profitieren.

Sie verfolgten im Rahmen einer repräsentativen Langzeitstudie - des British Household Panel Survey - von 1991 bis 2008, wie sich Parks, Stadtgärten und Grünstreifen auf das Wohlbefinden von 10.000 Studienteilnehmern in 5000 Haushalten auswirkte.

Die Daten zeigen eindeutig, dass eine grüne Umgebung mit weniger psychischen Beschwerden und einer größeren Lebenszufriedenheit einhergeht, selbst wenn man Einflussfaktoren wie sozioökonomischen Status und Wohnverhältnisse berücksichtigt.

Den Forschern zufolge wirkt viel Natur in der Nachbarschaft ungefähr zu einem Drittel so stark wie die Tatsache, verheiratet zu sein.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB