Tschernobyl:"Ungeeignet für eine dauerhafte Besiedlung"

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PRIPYAT UKRAINE Pictured in this file image is a stele at an entrance to the city of Pripyat near

Die Region rund um Tschernobyl ist heute ein Sperrgebiet, das Ortsschild von Pripjat steht vor einer Geisterstadt.

(Foto: imago stock&people/imago/ITAR-TASS)

Vor 35 Jahren kam es in Tschernobyl zur Atomkatastrophe. Obwohl die Radioaktivität vor Ort zurückgeht, sei die Umgebung um den Reaktor noch immer alles andere als sicher, sagt der Radiologe Martin Steiner. In Deutschland müssen vor allem Pilzsammler vorsichtig sein.

Interview von Christoph von Eichhorn

Am 26. April 1986 explodierte der vierte Reaktorblock von Tschernobyl nördlich von Kiew. 35 Jahre später sind die Aufräumarbeiten noch immer in vollem Gange, unter einer neuen Hülle wird der havarierte Reaktor Stück für Stück auseinandergebaut und sein Kernbrennstoff geborgen. Ein Gebiet von 2600 Quadratkilometern wurde zur Sperrzone. Martin Steiner ist Radioökologe am Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und beschäftigt sich mit den langfristigen Folgen der Radioaktivität für Mensch und Umwelt.

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