Soziale MedienWas die Forschung über den Tiktok-Algorithmus weiß

Lesezeit: 6 Min.

Machen soziale Medien süchtig – und wenn ja, ist das womöglich Absicht?
Machen soziale Medien süchtig – und wenn ja, ist das womöglich Absicht? Collage: sted/SZ, Fotos: imago

Ist die Plattform gezielt so programmiert, dass sie Kinder und Jugendliche abhängig macht? Wie Fachleute versuchen, den Algorithmus von Tiktok zu entschlüsseln.

Von Mia Mertens

KGM habe schon 284 Videos auf Youtube gepostet, noch bevor sie die Grundschule beendete. Das sagte der Anwalt der heute 20-Jährigen vor dem obersten Gericht des Bezirks Los Angeles. KGM, so lauten die Initialen der jungen Frau, habe sich mit acht Jahren auf der Plattform Youtube angemeldet, mit neun bei Instagram, mit zehn bei „Musical.ly“, das heute Tiktok heißt, und mit elf bei Snapchat. So berichtet es die New York Times. Nun verklagt KGM die Unternehmen hinter ebendiesen vier Apps. Die Anwendungen hätten sie süchtig gemacht, behauptet sie, was ihre Depressionen und Suizidgedanken verstärkt habe.

Zur SZ-Startseite

Medizin
:Sind wir alle schon süchtig nach dem Smartphone?

Schon wieder eine Stunde lang gescrollt, ohne es zu merken. Wir kommen einfach nicht vom Handy los, obwohl wir uns das oft wünschen. Warum nur? Und, vor allem: Was tun?

SZ PlusVon Felicitas Kock und Carolin Werthmann (Text), Lina Moreno (Design), Dominik Wierl (Entwicklung)

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: