TiereGestrandeter Wal: Warnung vor falschen Spendenaufrufen

Der Zustand des gestrandeten Wals vor der Insel Poel ist unverändert. (Archivbild)
Der Zustand des gestrandeten Wals vor der Insel Poel ist unverändert. (Archivbild) Marcus Golejewski/dpa

Der vor zwei Wochen vor der Insel Poel gestrandete Wal beschäftigt viele Menschen. Im Internet missbrauchen einige das Schicksal des Tieres zu betrügerischen Aktivitäten, warnt das Umweltministerium.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

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Wismar (dpa) - In sozialen Netzwerken kursieren im Zusammenhang mit dem vor der Insel Poel gestrandeten Wal nach Angaben des Umweltministeriums falsche Informationen und Spendenaufrufe. „Diese Inhalte sind irreführend und missbrauchen die aktuelle Situation rund um den gestrandeten Wal“, kritisierte Umweltminister Till Backhaus (SPD). Es handele sich hierbei nicht um offizielle Maßnahmen oder genehmigte Spendenaktionen. Die Beiträge seien emotional aufgeladen und nutzten die Betroffenheit über den gestrandeten Wal aus.

Manipulierte Inhalte im Netz

Backhaus wies ausdrücklich darauf hin, dass das Umweltministerium zu keinen Spendenkampagnen aufgerufen habe. Er empfahl, verdächtige Inhalte sofort der Polizei zu melden und keine Zahlungen an unbekannte Organisationen oder über Links in den sozialen Netzwerken zu leisten. Auf einer Online-Plattform wird den Angaben zufolge eine Nachricht verbreitet, die falsche Informationen sowie falsche Spendenaufrufe, angeblich auch von behördlicher Seite, enthält.

Falsche Expertenmeinungen

Auch kursierten im Internet derzeit Inhalte, in denen angebliche Expertenmeinungen, gefälschte Unterschriften sowie manipulierte Dokumente verwendet würden. Teilweise kämen auch KI-generierte Videos, in denen Falschinformationen über die Rettung des Wals behauptet werden, zum Einsatz. Der kranke und geschwächte Wal liegt seit dem 31. März vor der Insel Poel fest. Experten gehen davon aus, dass er dort stirbt.

© dpa-infocom, dpa:260414-930-943638/2

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