TrinkwasserDie Krise ist der neue Normalzustand

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Der sinkende Pegel des Latyan-Staudamm in der Nähe von Teheran legte schon im November ein Flussbett trocken.
Der sinkende Pegel des Latyan-Staudamm in der Nähe von Teheran legte schon im November ein Flussbett trocken. (Foto: Bahram/IMAGO/Middle East Images)

Wasserkrise? Ein aktueller UN-Bericht besagt: Darüber ist die Welt längst hinaus. Die Ära eines unumkehrbaren Wassermangels habe begonnen. Besonders deutlich zeigt sich das in Iran.

Von Benjamin von Brackel

Noch bevor die Menschen in Iran auf die Straße gingen, um ihren Unmut über Inflation und Repression auszudrücken, bahnte sich in Teheran eine andere Krise an: Der Stadt geht das Wasser aus. Seit einem halben Jahr hat es kaum geregnet und die fünf großen Stauseen, welche die Hauptstadt mit Trinkwasser versorgen, drohen zu versiegen. Irans Präsident Massud Peseschkian erwog bereits, die 15-Millionen-Einwohner-Stadt zu evakuieren. Ganzen Stadtvierteln wird nachts der Hahn abgedreht. Ein wenig hat es zuletzt geregnet, aber nicht genug, um Entwarnung zu geben.

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