NetzausbauNa, auch noch einen Uralt-Stromzähler im Keller?

Lesezeit: 4 Min.

Analoge Drehstromzähler können den Stromverbrauch nur als Summe messen, nicht zeitlich zugeordnet.
Analoge Drehstromzähler können den Stromverbrauch nur als Summe messen, nicht zeitlich zugeordnet.
IMAGO/Michael Gstettenbauer

Mit modernen Messgeräten könnten Netz und Verbraucher deutlich entlastet werden – sogar Zeiten mit Gratisstrom wären denkbar. Wie der stockende Umstieg die Energiewende bremst.

Von Ralph Diermann

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Wer nach einem Beleg für die schleppende Digitalisierung in Deutschland sucht, sollte mal einen Blick in seinen Keller werfen: Gut möglich, dass dort noch ein analoger Stromzähler hängt. Fast 24 Millionen dieser schwarzen Kästen sind noch immer im Einsatz, hat die Bundesnetzagentur zum Stichtag 30. September 2025 ermittelt. Die Retro-Geräte messen den Stromverbrauch so, wie das bereits zu Beginn der Elektrifizierung Ende des 19. Jahrhunderts geschah – mit Drehscheibe und mechanischem Rollenzählwerk, das einmal jährlich abgelesen wird.

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