Stoff war nicht gefährlichLeitungswasser in Möglingen wieder trinkbar

Im Wohngebiet Löscher ist weiterhin Vorsicht bei der Benutzung des Leitungswassers geboten. (Symbolbild)
Im Wohngebiet Löscher ist weiterhin Vorsicht bei der Benutzung des Leitungswassers geboten. (Symbolbild) Felix Kästle/dpa

Mehr als 3.000 Menschen im Landkreis Ludwigsburg durften ihr Leitungswasser seit Donnerstag nicht mehr trinken. Nun gibt es Entwarnung.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

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Möglingen (dpa/lsw) - Nach der Verschmutzung des Trinkwassers in Möglingen im Kreis Ludwigsburg hat die Gemeinde am Abend Entwarnung gegeben. Das Leitungswasser sei ab sofort wieder uneingeschränkt nutzbar, teilte die Kommune mit. Untersuchungen von Wasserproben hätten ergeben, dass keine gesundheitsschädliche Verunreinigung vorliege. Deswegen habe das Gesundheitsamt die Freigabe des Trinkwassers erteilt.

Am Donnerstagnachmittag war eine größere Menge Flüssigkeit illegal in einem Nebenschacht entsorgt worden und in die Wasserversorgung geraten. Die Gemeinde geht aber nicht davon aus, dass der Stoff mit der Absicht ausgegossen wurde, das Trinkwasser zu verunreinigen. 

Im Rahmen der Untersuchungen sei festgestellt worden, dass sich im Wasser geringe Mengen der Stoffe Toluol und Xylol befanden. Die gemessene Konzentration sei so niedrig gewesen, dass keine gesundheitlichen Auswirkungen zu erwarten seien, hieß es von der Gemeinde. Betroffen von dem Vorfall waren den Angaben nach etwa 3.000 bis 4.000 Anwohnerinnen und Anwohner.

Kostenloses Trinkwasser für Betroffene

Nach Angaben des Gesundheitsamts durfte das Wasser weder getrunken noch zur Zubereitung von Speisen, zum Zähneputzen oder zur Wundreinigung verwendet werden, solange nicht klar war, was genau für ein Stoff illegal entsorgt wurde.

© dpa-infocom, dpa:260404-930-906245/2

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