Menschheitsgeschichte:Von wegen Jäger und Sammlerin

Menschheitsgeschichte: Höhlenmalerei eines Mammuts in der Chauvet-Höhle in Frankreich (Replik).

Höhlenmalerei eines Mammuts in der Chauvet-Höhle in Frankreich (Replik).

(Foto: Guillaume Horcajuelo/dpa)

Männer haben in der Steinzeit Mammuts erlegt und Kämpfe ausgefochten, Frauen wiederum Früchte gesammelt und Kinder großgezogen? Neue Funde zeigen: So war es wohl nicht.

Von Jakob Wetzel

Anthropologen vergangener Jahrzehnte hatten ein klares Bild davon, wie sich die Menschen in der Steinzeit ihre Aufgaben teilten. Es war demnach so ähnlich wie bei ihnen selbst: Der Mann ging zur Arbeit, die Frau blieb daheim. Der Steinzeitmann zog los und erlegte einen Büffel, manchmal vielleicht auch ein Mammut. Die Frau dagegen sammelte Früchte, fing hin und wieder einen Hasen und hütete ansonsten die Kinder. So sei die Arbeitsteilung bei den meisten heutigen Jäger-und-Sammler-Kulturen, und so sei es auch in der Vorzeit gewesen. Wie sonst?

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