In knapp sechs Wochen beginnt im kanadischen Montréal die Weltnaturkonferenz. Sie soll einen Wendepunkt hin zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Erde und ihren Lebewesen markieren. Die Vorverhandlungen waren schwierig. Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) berichtet, was sie beitragen kann, dass die Konferenz doch noch ein Erfolg wird - und wie sie verhindern will, dass das Artensterben in Deutschland in Zeiten von Krieg und Energiekrise in Vergessenheit gerät.
Weltnaturkonferenz in Montréal"Wir sind weder Vorbild noch Vorreiter"
Lesezeit: 5 Min.

Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) im Harz: Mitten im Nationalpark sind viele Bäume abgestorben.
Klaus-Dietmar Gabbert/dpaBundesumweltministerin Steffi Lemke über die Weltnaturkonferenz und über Probleme bei der Bekämpfung der Artenkrise in Deutschland.
Interview von Tina Baier und Michael Bauchmüller
