Stammzellforschung:Aus der Traum

A microscopic view shows a colony of human embryonic stem cells growing on fibroblasts in this handout photo

Aus menschlichen Stammzellen und Kunststoff wollte Paolo Macchiarini neue Organe erschaffen.

(Foto: Reuters)

Ein anfangs gefeierter Stammzellforscher steht im Verdacht, Menschen untaugliche künstliche Luftröhren eingesetzt zu haben.

Von Silke Bigalke

Organe aus Kunststoff wollte der italienische Chirurg Paolo Macchiarini erschaffen. Er durchsetzte die Ersatzteile mit gezüchteten Stammzellen seiner Patienten und hoffte, so würde sich nach der Verpflanzung in den Körper neues Gewebe bilden. Er versprach Patienten aus Schweden, den USA, Russland und der Türkei ein neues Leben. Die meisten von ihnen sind heute tot. Immer wieder ist dem Chirurgen vorgeworfen worden, seine Forschungsergebnisse zu beschönigen. Trotzdem durfte er jahrelang an der medizinischen Universität Stockholms, dem renommierten Karolinska-Institut, forschen. Eine Dokumentation des schwedischen Fernsehsenders SVT hat das Institut, das auch über die Medizin-Nobelpreisträger entscheidet, nun in Bedrängnis gebracht.

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