KlimawandelDie Stadt als Schwamm

Lesezeit: 9 Min.

Weltweit haben Städte mit mehr als einer Million Einwohner Probleme mit ihrem Regenwasser.
Weltweit haben Städte mit mehr als einer Million Einwohner Probleme mit ihrem Regenwasser.
imago images/Independent Photo A

Metropolen müssen sich dringend um ihr Regenwasser kümmern. Denn statt einfach im Gully zu verschwinden, kann es kühlen, Pflanzen beleben und vor Überflutungen schützen.

Text: Laura Weißmüller, Infografik: Julia Schubert

SZ bei Google bevorzugen

Die Aktion hatte etwas rührend Hilfloses. Weil die Berliner Stadtbäume schon zu Beginn des Sommers extrem ausgetrocknet waren, riefen Anfang Juni 2020 der Berliner Senat und die Bezirke die Stadtbewohner dazu auf, die Bäume an der Straße vor ihren Häusern zu gießen. Fotos von freudestrahlenden Berlinerinnen und Berlinern mit Gießkannen in der Hand wurden geschossen, die Aktion selbst als Erfolg gefeiert. Dabei dürfte es sich um den sprichwörtlichen Tropfen auf den heißen Stein gehandelt haben. Viele der etwa 430 000 Stadtbäume in Berlin drohen zu vertrocknen.

Zur SZ-Startseite

Hochwasser in Deutschland
:Wie an den Klimawandel anpassen?

Erst Hitzewellen und Dürre, dann Starkregen und Hochwasser: Der Klimawandel verschärft die Wetterextreme in Deutschland. Strategien dagegen sind schon lange bekannt, man müsste die Sache nur ernst nehmen.

SZ PlusVon Christoph von Eichhorn

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: