Sportmedizin:Dopingsündern auf der Spur

Lesezeit: 6 min

Sportmedizin: Oft ist in Proben erst Jahre später nachweisbar, dass Sportler betrogen haben.

Oft ist in Proben erst Jahre später nachweisbar, dass Sportler betrogen haben.

(Foto: imago sportfotodienst)

Wie exakt sind die Ergebnisse von Anti-Doping-Tests? Und können Wissenschaftler Sportbetrüger überführen? Eine Geschichte über Misstrauen im Sport und die Grenzen der Erkenntnis.

Von Thomas Hahn

Florian Orth darf nicht zu viel nachdenken. Zumindest nicht über das Thema Doping. Er ist einer der besten Langstreckenläufer Deutschlands, bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin erreichte er gerade erst Platz 17 über 5000 Meter. Wenn er sich an der Startlinie immer überlegen würde, welche Mitbewerber ihre Form mit verbotenen Methoden auffrischen könnten, wäre die Freude am Wettkampf bald weg. "Man muss das ausblenden", sagt Orth. Und er muss vertrauen: In das Kontrollsystem, das den Leistungssport umgibt und Sportlern wie ihm viel abverlangt. Aber kann man das?

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Liebe und Beziehung
Der Schmerz, der die Partnerschaft belastet
Benedikt XVI. über Missbrauch
Schuld sind die anderen
Corona-Proteste
Dein Feind und Prügelknabe
alles liebe
Liebe und Partnerschaft
Diese roten Flaggen gibt es in der Liebe
Erziehung
"Du bist nicht mehr meine Freundin"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB