bedeckt München

Wissenschaft:Wie Twitter die Forschung prägt

Mature man sitting at desk in a library in the evening using laptop model released Symbolfoto proper

In sozialen Medien wie Twitter können sich Wissenschaftler austauschen, ohne den eigenen Arbeitsplatz zu verlassen.

(Foto: Jo Kirchherr/imago images / Westend61)

Wissenschaftler streiten, prüfen und posten Erkenntnisse auf Social Media. Wieso das die Forschung nicht nur zum Guten verändert.

Von Julian Rodemann

Als sich Christian Drosten vor einigen Monaten auf Twitter für die "hilfreichen Kommentare" zu seiner Studie über die Corona-Viruslast bei Kindern bedankte, fühlte sich auch Moritz Hürtgen angesprochen. Der Studienabbrecher und Chefredakteur des Satiremagazins Titanic weist zwar keinerlei virologische Qualifikationen vor, dafür aber ordentlich Chuzpe: "Gerne", kommentierte Hürtgen trocken. Wer als Wissenschaftler mit Fachkollegen auf Twitter kommuniziert, muss in Kauf nehmen, dass sich nicht nur Koryphäen des Fachgebiets zu Wort melden, sondern auch Quatschmacher wie Hürtgen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Sandra Cegla
Stalking
Gib Ruhe
Kann man Selbstdisziplin lernen? Wendy Wood im Interview
Psychologie
Kann man Selbstdisziplin lernen?
Reden wir über Liebe
"Der Weg zurück ins Bett steht immer offen"
Gesundheit
Was beim Abnehmen wirklich hilft
Psychologie
"Wie wir leben, beeinflusst unser Sterben"
Zur SZ-Startseite