Schwielowsee (dpa/bb) - Brandenburgs Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke hat dazu aufgerufen, die Erinnerung an die Widerstandskämpfer gegen die Nationalsozialisten nicht verblassen zu lassen. „Sie haben gehandelt, statt wegzusehen. Sie haben ihre Stimme erhoben, statt zu schweigen“, erklärte Liedtke anlässlich des 76. Jahrestags des gescheiterten Bombenattentats gegen Adolf Hitler an diesem Montag (20. Juli). „Erweisen wir den Widerstandskämpfern Ehre, indem wir laut und entschieden widersprechen, wenn die Demokratie und unsere Werte verächtlich gemacht werden“, forderte sie.
Am Dienstag (21. Juli) soll ein Kranz der Landtagspräsidentin beim Gedenken in der Henning-von-Tresckow-Kaserne in Geltow niedergelegt werden.
Das Bombenattentat der Widerstandsgruppe um Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf Adolf Hitler im Führerhauptquartier Wolfsschanze scheiterte. Der Staatsstreich gegen das nationalsozialistische Regime schlug fehl, die Verschwörer wurden hingerichtet.
