Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) hat zum Tag des Mauerfalls am 9. November die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West als eine der Hauptaufgaben bezeichnet. „Auch der wirtschaftliche Aufholprozess ist noch nicht abgeschlossen“, sagte Glawe am Sonntag in Schwerin. Nötig seien beispielsweise mehr Forschung und Entwicklung, um zu mehr innovativen Arbeitsplätzen zu kommen.
Mit Blick auf die Corona-Krise sagte Glawe, „die Pandemie trifft uns alle hart, versetzt uns aber nicht in eine Schockstarre“. Es gebe auch eine Zeit. „Wir arbeiten deshalb beispielsweise daran, die Voraussetzungen für Investitionen weiter zu verbessern.“ Die Vermarktung der Gewerbeflächen werde vorangetrieben.
Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums wurden im Nordosten seit 1990 mehr als 9600 Vorhaben mit Gesamtinvestitionen in Höhe von mehr als 20 Milliarden Euro mit Zuschüssen in Höhe von mehr als 4,41 Milliarden Euro unterstützt. Durch einzelbetriebliche Förderung wurden demnach mehr als 98 000 Arbeitsplätze im Land geschaffen. „Die Unterstützung von Neuansiedlungen und Erweiterungen von Unternehmen werden wir auch künftig begleiten. Sie sind die Grundlage, damit weiter mehr Arbeitsplätze im Land entstehen“, sagte Glawe.
