SchwerinBeratungsbedarf zu SED-Unrecht gestiegen

Anne Drescher, Landesbeauftragte für die Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Anne Drescher, Landesbeauftragte für die Aufarbeitung der SED-Diktatur. Bernd Wüstneck/dpa/Archiv

Die Schatten der DDR-Geschichte sind 30 Jahre nach dem Ende des sozialistischen Staates noch immer präsent: Der Beratungsbedarf bei der Landesbeauftragten für...

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Schwerin (dpa/mv) - Die Schatten der DDR-Geschichte sind 30 Jahre nach dem Ende des sozialistischen Staates noch immer präsent: Der Beratungsbedarf bei der Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur hat zuletzt sogar zugenommen. Anne Drescher beriet mit ihren Mitarbeitern im vergangenen Jahr 1355 Menschen, wie aus einer Mitteilung vom Dienstag hervorgeht. Das seien 200 mehr als 2018 gewesen. Das Angebot richte sich an Menschen, die in der DDR oder der Sowjetischen Besatzungszone Verfolgung, Leid und Unrecht erfahren haben und an jene, die ihr eigenes oder das Schicksal von Angehörigen aufklären möchten. Beratung werde auch für DDR-Dopingopfer oder ehemalige Heimkinder geleistet.

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