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Schweinegrippe-Impfstoff:Länder sparen 133 Millionen Euro

Die Bundesländer und der Impfstoffhersteller haben sich geeinigt: Die Länder müssen Millionen überzählige Impfdosen nicht abnehmen.

Die Länder sparen durch die Einigung mit dem Pharmahersteller GlaxoSmithKline (GSK) 133 Millionen Euro beim Schweinegrippe-Impfstoff. GSK ist bereit, statt der bestellten 50 Millionen Impfdosen nur 34 Millionen Dosen zu liefern. Die Länder hatten von der Firma eine Stornierung um die Hälfte gefordert, sich damit jedoch nicht durchsetzen können.

Nach einem Spitzentreffen in der vergangenen Woche hatten sie zu der vereinbarten Größenordnung keine Angaben gemacht, sich aber mit der zunächst geheim gehaltenen Vereinbarung zufrieden gezeigt. Die Produktionskosten für eine Impfdosis betragen 8,33 Euro.

Die Länder hatten ursprünglich 50 Millionen Impfstoff-Dosen für 416,5 Millionen Euro geordert, um damit 30 Prozent der Bevölkerung impfen zu können. Da nun jedoch eine statt der ursprünglich vorgesehenen zwei Impfungen ausreicht, drohten die Länder auf Impfstoff sitzen zu bleiben. Zudem ließen sich weniger Menschen impfen als erwartet.

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© SZ vom 12.1.2010/seuddeutsche.de
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