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Weitere Krankheit als Folge der Pandemie:Der zerstörerische Pilz

Indien: Operation in Ghaziabad zur Entfernung eines Schwarzen Pilzes

Spezialisten führen eine Operation an einem von "Black Fungus" betroffenen Patienten im indischen Ghaziabad durch.

(Foto: Prakash Singh/AFP)

Er frisst sich durch Haut, Muskeln, manchmal sogar Knochen: In Indien infizieren sich die Menschen mit einem Pilz, der viel tödlicher ist als das Coronavirus. Ein Grund ist der Griff zu Kortisonpräparaten aus Angst vor Covid-19.

Von Werner Bartens

Der Pilz geht seinen Weg. Er setzt sich in Schleimhäuten fest, oft in den Nebenhöhlen. Dann greift er auf angrenzendes Gewebe über, infiltriert Blutgefäße, Weichteile, Haut, Muskeln und frisst sich manchmal sogar durch Knochen. Im schlimmsten Fall macht er auch vor Augen und Gehirn nicht halt. Wer von dem Pilz befallen wird, spürt anfangs oft nichts, selbst wenn schon Teile des Kopfes oder der Lunge betroffen sind. Die Erkrankung verläuft häufig schmerzlos, denn der Pilz zerstört auch die Nerven, die Schmerzen weiterleiten könnten. Plötzliche Erblindung, Lähmungen oder Krampfanfälle sind dann die ersten Symptome, die Patienten bemerken. Mehr als die Hälfte solcher Fälle verlaufen tödlich.

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