ArchäologieWie schützt man Kulturerbe, wenn Bomben fallen?

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Iran ist ein Land mit einer reichen Geschichte: der Iwan - das Eingangsportal - der Königsmoschee, auch Schah- oder Imam-Moschee genannt, in Isfahan.
Iran ist ein Land mit einer reichen Geschichte: der Iwan - das Eingangsportal - der Königsmoschee, auch Schah- oder Imam-Moschee genannt, in Isfahan. David Santiago Garcia via www.imago-images.de/imago images/Westend61

Im Krieg in Iran sind bereits mehrere Welterbestätten beschädigt worden, andere sind gefährdet. Internationale Organisationen warnen. Doch was kann man wirklich tun?

Von Victoria Röh

Tausende Splitter liegen auf dem Boden. Zerbrochene Bögen, herausgeplatzte Fenster, Scherben der Spiegeldecken, beschädigter Stuck: Der Golestan-Palast in Teheran hat Dynastiewechsel, zwei Weltkriege und die Islamische Revolution nahezu unbeschädigt überstanden. Den Krieg 2026 nicht. Er stand am falschen Ort, wenige Hundert Meter vom Arg-Platz entfernt, auf den am 3. März eine Fliegerbombe fiel. Laut dem Kulturministerium Irans wurden in den ersten zwei Kriegswochen mindestens 56 Museen und historische Orte beschädigt, darunter 19 in der Hauptstadt Teheran. Die Unesco bestätigte Schäden an mehreren der 27 Weltkulturerbestätten in Iran.

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