Corona:"Das Schlimmste ist, wie allein wir mit alledem sind"

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Dass Kinder in Obhut genommen werden, ist der letzte Schritt in einer Kette von Hilfsangeboten. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Keine Einkäufe, keine Ausflüge, kein Besuch - und dann diese Sehnsucht nach einem normalen Alltag: Wurden Risikokinder in der Pandemie einfach vergessen? Wie eine Familie verzweifelt versucht, in der Isolation zurechtzukommen.

Von Vera Schroeder

Wenn sie eine Kurve aufmalen müsste, wie es ihr im Inneren ergangen sei in den vergangenen zwei Jahren dieser Pandemie, dann sei das eine recht schwungvolle Kurve nach unten. Mit kleinen Ausschlägen nach oben im vergangenen Sommer. Und dann einem besonders steilen Absturz im November. Nein, es seien nicht mehr viele Kräfte übrig jetzt, erzählt Ella W., 33 Jahre alt und Mutter von zwei Töchtern, eine zehn Jahre alt, die andere fünf Jahre. Die Jüngere, sie soll in dieser Geschichte Carolin heißen, hat ein seltenes Syndrom, das eine geistige und körperliche Behinderung zur Folge hat, sowie eine ausgeprägte Epilepsie, also neurologische Krampfanfälle, die besonders leicht durch hohes Fieber ausgelöst werden können.

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