Das iranische Regime hat am 8. Januar als Reaktion auf Proteste das kabelbasierte Internet im Land fast vollständig abgeschaltet. Über Festnetztelefonate gelangen seitdem immer wieder wenige Informationen nach außen. Elon Musks Firma Space-X versorgt mit dem Satelliteninternet-Service Starlink zwar nur einen Bruchteil der 90 Millionen Menschen in Iran, Schätzungen zufolge etwa mehrere Hunderttausend. Aber dieser nicht abgehörte Kanal ist nicht so einfach zu kappen. Dennoch versucht es das Regime – und Starlink wehrt sich mit technischen Mitteln.
Internetzugang in Iran„Ans Satelliteninternet von Starlink kommt das Regime nicht direkt ran“
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Seit Beginn der Proteste in Iran versucht das Regime, den Starlink-Internetservice zu blockieren. Satellitenkommunikations-Experte Andreas Knopp erklärt, wo solche Angriffe ansetzen – und welche technischen Antworten es gibt.
Interview von Theresa Palm

Iran:Wie Diktaturen dem Internet den Stecker ziehen
Nichts fürchten autoritäre Regimes mehr als die freie Kommunikation rebellierender Bürger. Oft schränken sie die Möglichkeiten ein oder schalten die Netze ganz ab wie aktuell in Iran. Aber wie geht das? Und: Ginge das auch in Deutschland?
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